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Montag, 4. Februar 2013

Sex oder Gebet?

Vor geraumer Zeit schrieb Patrik Schwarz einen Leitartikel für "Die Zeit". Auf Seite 1 war zu lesen:

"Sogar den meisten Christen fällt es leichter, über Sex zu reden als über das Beten."

Schwarz meint, dass zu dem Wenigen, das den Leuten heute noch peinlich ist, der Satz gehört: "Ich bete".  Im Folgenden zeigt er auf, dass Gebet öfter praktiziert wird, als man im allgemeinen meint und keineswegs etwas Abartiges ist. Ein interessanter Artikel, den man hier nachlesen kann.

Was natürlich ins Auge fällt ist der oben zitierte, provokative Satz. Stimmt er wirklich? Oder bewegen wir uns darauf zu? Woran würde das liegen? Es kann verschiedene Gründe geben:

  • Wir sind so sehr mit dem Leben in dieser Welt verbunden, dass es uns in allem geprägt hat, auch in den Themen, über die wir mit Leichtigkeit reden.
  • Wir haben den Blick Gottes dafür verloren, was in der Öffentlichkeit besprochen werden sollte und was nicht.
  • Wir sind uns nicht der Tatsache bewusst, dass Sex ein Geschenk Gottes für die Ehe ist. Darum fachsimpeln oder scherzen wir darüber mit einer Leichtigkeit, die dieses Gottesgeschenk verunglimpft und den Schöpfer verspottet.
  • Wir schwimmen mit dem Strom. Das ist (fast) immer das Einfachste.
  • Wir beten nicht! Wer nicht betet, hat zu dem Thema wohl auch nichts Bedeutungsvolles zu sagen. Also verlagert man das Thema auf ein Gebiet, wo jeder mitreden kann, selbst, wenn oft auch hier nicht viel von Bedeutung gesagt wird.
Die provokative Aussage aus dem "Zeit" Artikel fordert mich heraus, nicht zu den erwähnten "meisten Christen" zu gehören. Als Jesusjünger gehören wir eh zu einer Minderheit. In dieser Minderheit noch einmal zu einer Minderheit zu gehören, ist dann nur noch zweitrangig. Mit David bete ich:

"Herr, stelle eine Wache an meinen Mund, bewahre die Tür meiner Lippen!"  (Psalm 141:3)

und mit Timotheus möchte ich mir sagen lassen:

"Schäm dich also nicht, dich in aller Öffentlichkeit zu unserem Herrn Jesus Christus zu bekennen." (2. Timotheus 1:8)

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