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Montag, 31. Juli 2017

Vergessen

Josef, Sohn #11 in der Dynastie Jakobs, verbrachte einen großen Teil seines Lebens in der Fremde. Sein Herz sehnte sich nach seinem Vater, seinen Verwandten, seiner Heimat. Aber er war verkauft und versklavt in Ägypten. Es dauerte Jahre um Jahre, bis er, vom Sklaventum befreit, aufstieg zum zweiten Mann im Staat. Er heiratete und hatte Kinder. Über seinen ältesten Sohn lesen wir in 1 Mose 41:51:

Und Josef gab dem Erstgeborenen den Namen Manasse.
Denn Gott hat mich vergessen lassen all meine Mühe
und das ganze Haus meines Vaters.

Wie damals üblich, gab auch Josef seinem Sohn einen Namen, der Bedeutung hatte. Manasse bedeutet wörtlich: „der vergessen lässt“. Es war ein Dank und eine Würdigung Seines Gottes, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Dieser Gott hatte Josef viel zugemutet, um ihn zu dem Mann zu machen, der er nun war. Und Manasses Namen sollte lobend zum Ausdruck bringen:
Gott hat mich beschenkt und dieses Geschenk des Höchsten lässt mich mein Leid vergessen. Gott hat mich vergessen lassen!

Es gibt Ereignisse, Erfahrungen, Geschehnisse, die sollten vergessen werden. Josef hätte sein Leben ruinieren können, wenn er an den Ungerechtigkeiten festgehalten hätte, die ihm zugefügt worden waren. Als Jugendlichen verkauften seine Brüder ihn in die Sklaverei. Dadurch musste er in einem feindlichen, fremden Land leben. Seine Jugendjahre und viele Jahre als Erwachsener musste er fern von seinem geliebten Vater verbringen. Er litt sogar jahrelang im Knast – unschuldig! Aber trotz allem, was er durchlitt, verweigerte er sich der Bitterkeit. Ja, er nannte seinen Erstgeborenen „Manasse“ und bezeugt damit dankbar, dass Gott ihn hatte vergessen lassen.

Interessant ist auch der nächste Vers, 1 Mose 41:52:

Und dem zweiten gab er den Namen Ephraim.
Denn Gott hat mich fruchtbar gemacht
im Land meines Elends.

Josef hatte sich entschlossen, das Unrecht, das ihm angetan worden war, zu vergessen und zu vergeben. Das hatte er durch den Namen seines Erstgeborenen bezeugt. Und das Ergebnis bekennt er durch den Namen seines Zweitgeborenen: Ephraim. „Ephraim“ bedeutet: „fruchtbar.“ Josef hatte sich entschlossen, sein Herz frei von Bitterkeit und Unversöhnlichkeit zu halten und zu vergessen, was man ihm angetan hatte. Seine Erfahrung war, dass dies der fruchtbare Weg war, fruchtbarer Boden, auf dem Gott säen und wirken kann. Josefs ganzes Leben spricht diese Sprache.

Und von Josef dürfen wir lernen. Wir dürfen lernen, dass ‚Vergessen’ besser ist als festzuhalten. Wir dürfen lernen, dass ‚Vergessen’ Segen bringt und den Boden unseres Lebens fruchtbar macht für Gott.

Gibt es Ungerechtigkeiten, die Dir widerfahren sind? Lass sie los, lass sie hinter Dir. Warte nicht, dass sich jemand entschuldigt oder etwas gerade rückt. ‚Vergiss’ und vergib!
Gibt es Bitterkeiten, an denen Du festhältst? Wie oft reden wir uns ein, wir halten berechtigterweise an Bitterkeiten fest. Immer falsch! Bitterkeit ist eine bittere Wurzel. Sie schmeckt nicht, sie tut nicht gut; sie verdirbt (Dich) nur. Bitterkeit tötet! Darum muss sie ans Kreuz Jesus gebracht werden. Das Ergebnis wird sein: Segen und fruchtbarer Boden für Gott in unserem Leben. DAS ist es doch, was wir möchten, oder?

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