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Freitag, 5. Mai 2017

Nehme ich das mit oder kommt das weg?

Die arme Frau Lot! Sie hatte sich ihr zu Hause eingerichtet, lebte mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in friedlicher Nachbarschaft und hatte ihr ganzes Leben, einschließlich ihren Viehherden und anderem Besitz in Sodom aufgebaut. Aber ihre Nachbarn waren böse Menschen, die das Gericht Gottes auf sich zogen. Als Gott Lot sagte, er solle seine Familie schnellstens aus der Stadt evakuieren, fügte Er hinzu: BLICKT NICHT ZURÜCK! Auf der Flucht blieb aber das Herz von Frau Lot in der Stadt Sodom hängen. Die Rettung vor Augen – dreht sie sich wehmütig um nach dem, was war und zeigt dadurch, dass ihr Herz mehr nach ihrem eigenen Willen verlangt als nach dem Willen Gottes. Das kostete!

Zwei Jünger Jesu hatten beide schrecklich gesündigt. Beide hatten Jesus in den vergangenen Jahren intensiv kennen gelernt. Sie hatten Seine Lehren gehört, Sein Leben beobachtet und waren Ihm nachgefolgt. Aber nur einer hatte Jesus auch an sein Herz herangelassen, der andere nicht. Jetzt waren sie fast gleichzeitig in tiefe Sünde gefallen. Judas hatte Jesus für Geld an die Feinde verraten, die nun die Kreuzigung einleiteten. Petrus hatte zunächst geprahlt und Jesus Treue bis zum Tod geschworen – dann hatte er seinen Herrn 3x verleugnet und sich dabei sogar selbst verflucht. Wie reagieren Judas und Petrus? Unterschiedlich! Judas klagt, schaut zurück auf seine Sünde, reagiert und verliert alles, einschließlich sein Leben. Auch Petrus weint über seine Sünde, hofft aber, schaut nach vorne auf das Kreuz, begegnet Jesus - und gewinnt.

Mit ca 25 Jahren fühlte ich mich von einem Vorgesetzten mehrmals ungerecht behandelt. Bitterkeit fraß sich tief in mein Herz und bedrückte und bremste mich geistlich für viele Jahre. Ich konnte nicht vergessen, weil ich immer auf den vermeintlichen Fehler des Vorgesetzten zurückblickte. Ich flüchtete nicht von meinem Arbeitsplatz, wechselte aber die Blickrichtung! Nicht mehr zurück, nicht mehr auf Menschen schauen, nicht an den Fehler des Vorgesetzten denken, sondern nach vorne blicken, auf Jesus und ihm weiterhin dienen, wo Er mich hingestellt hatte.

Interessant, was die Bibel zum Thema Vergessen und Blickrichtung sagt. Bei einem Wohnungswechsel nimmt man alles in die Hand, schaut es sich an und überlegt: „Nehme ich das mit oder kommt das weg?“

Im Leben mit Jesus brauchen wir nicht auf einen Wohnungswechsel zu warten. Wir dürfen uns heute fragen: „Nehmen wir das mit oder kommt das weg?“ Niemand kann auf Befehl vergessen! Aber wir können uns entscheiden, zu vergessen, im Sinne von hinter uns lassen – weg damit! Das dürfen wir mit allem Versagen und allen Lasten tun, dazu mit allem, was wir gerne ungeschehen machen würden.

Dem Propheten Jesaja offenbart Gott 2 interessante Verse darüber, wie Er – Gott – das mit dem Vergessen hält. Gott ist ja allwissend. Er kann ja gar nicht vergessen. Was macht Er also, wenn es um unser Versagen geht und um unsere Sünde?  In Jesaja 43:25 sagt Gott:

Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen,
und an deine Sünden will ich nie mehr gedenken!

So macht Gott das also! Ein absolut froher und erhebender Gedanke für uns: Unsere Sünden und Übertretungen sind von Gottes Strichliste entfernt und Er wird nie wieder daran denken.

Gott gibt uns ein Beispiel. Petrus und viele andere Jünger durch die Jahrtausende hindurch folgten diesem Beispiel. Wir sollen es auch tun mit allem, was der Vergangenheit angehört und was nicht auf Befehl „löschbar“ ist:  Ich will nie mehr gedenken!

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