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Donnerstag, 11. Mai 2017

Mischehen

Das ist das große Problem in Esras 9+10.

Gläubige hatten Ungläubige geheiratet. Solche, die zu Gott gehörten hatten Menschen geheiratet, die nicht zu Ihm gehörten. Die einen bezeugten ihn als „Gott, den Herrn“, die anderen lediglich als einen „Herrgott“. Das aber wollte Gott nicht für Sein Volk und das will er bis heute nicht von denen, die Ihm nachfolgen.

Esras Fasten, Beten und Entsetzen brachte Frucht – nicht nur im Kopf sondern im Herzen und im Leben. Verstandesmäßige ‚Umkehr’ bewirkt gar nichts! Herzliche Umkehr bewirkt Segen.Woran aber erkennt man den Unterschied? Nun, verstandesmäßige ‚Umkehr’ erkennt, dass man etwas Falsches tut. Das Denken wird zwar korrigiert, aber ohne Auswirkung im Leben. Herzliche Umkehr wirkt sich aus.

Und es war nicht Esra, der dem Volk sagte, was sie tun sollten. Esra betete – und der Herr legte dem Volk Schritte aufs Herz, mit denen sie umkehren sollten. Es war ein harter Weg!

Als die Juden ihre Sünden bekannten und Umkehr im Alltag vollzogen, da war das kein schöner – und auch kein leichter Weg. Aber es war der richtige Weg mit schönem Ergebnis.

Eine knarrende, verrostete Türe für Gott zu öffnen, ist nicht immer leicht oder schön, aber wenn Er sie mit Öl getränkt hat, dann ist das Ergebnis befreiend. Gott möchte und kann das für jeden von uns tun.

Bis heute möchte Gott, dass solche, die Jesus nachfolgen, solche heiraten, die auch Jesus nachfolgen. Wie viel Elend hätte sich Israel ersparen können, hätten sie auf Gott gehört und sich gar nicht erst unter den heidnischen Frauen umgeschaut. Ebenso gilt heute:

Ihr Unverheirateten - Ihr könnt Euch viele Tränen und viele Schmerzen, seelische Schmerzen und geistliche  Schmerzen ersparen, wenn Ihr Euch gar nicht erst unter solchen umschaut, die nicht zu Jesus gehören. Und wenn Schmetterlinge im Bauch mit ihren Flügeln zu flattern beginnen, stutzt ihnen die Flügel. Erst nach einem Jahr Nein“ zu sagen und Schluss zu machen“ ist 1000x schwieriger und 1000x unrealistischer, als gleich zu Anfang den Riegel vorzuschieben.

Eine Ehe mit einem Menschen einzugehen, der nicht Jesus als Herrn kennt, ist nicht Gottes Wille, es bringt Ihm keine Ehre und ist eine schallende Ohrfeige für Gott. Aber was, wenn sich einer der Ehepartner erst nach Beginn der Ehe für Jesus entscheidet oder wenn ein Christ in einer Zeit der Oberflächlichkeit jemanden geheiratet hat, der nicht an Jesus glaubt?

In Esra 10:2 lesen wir: Nun aber ist noch Hoffnung (für Israel) in dieser Sache!

Gott ist ein Gott der Hoffnung! Wir dürfen beten, wir dürfen glauben und niemand muss sich verworfen fühlen, selbst wenn eine falsche Entscheidung den Rest des Lebens prägen wird. Herzliches Gebet bewirkt etwas! Wir haben einen gnädigen Gott, der auch dann gnädig bleibt, wenn wir uns durch eigenes Versagen in Not gebracht haben. Mitten in der Not – und die bringt Sünde immer – möchte Gott uns begegnen. Mitten in der Anklage, der Selbstanklage oder sogar mitten im Unheil schenkt Er Hoffnung und Augenblicke der Gnade“.

Nun aber ist uns für einen kleinen Augenblick Gnade
von dem HERRN, unserem Gott, zuteilgeworden.“ (Esra 9:8)

Lass diesen Tag, lass diese Stunde ein „Augenblick der Gande“ für Dich werden, denn "Es ist noch Hoffnung in dieser Sache!" (nach Esra 10:2)

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