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Montag, 18. Januar 2016

Was kommt? Was tun?

In dem Nachrichtenblatt der Evangelischen Allianz las ich dieser Tage verschiedene Nachrichten aus aller Welt … die beunruhigen könnten. Von allen Seiten scheint der Druck auf Jünger Jesu zuzunehmen. Hier ein paar Auszüge und weitere Berichte:

Syrien
Sowohl der britische Thronfolger, Prinz Charles, wie auch Kirchenführer aus der Region bezeichnen die Auswanderung der Christen aus dem Nahen Osten als den Tod einer 2000-jährigen Tradition im Nahen Osten. Das Feuer im ganzen Nahen Osten durchzieht die ganze Welt mit Wellen von Flüchtlingen. Christen sind am schlimmsten betroffen.

Indien
Indien steht repräsentativ für viele hinduistische und buddhistische Länder Asiens. In der indischen Provinz Tamil Nadu wurden erst kürzlich wieder zwei Christen wegen ihrem Glauben Opfer von Polizeigewalt. Intoleranz geht so weit, dass ein radikaler Hinduführer die Sterilisation von Christen und Moslems forderte, um ihre Vermehrung in Indien einzugrenzen. Krass! Seit die Hinduistische Nationalpartei im Jahr 2014 die Regierung übernahm, sehen sich Christen zunehmender Verfolgung und Intoleranz ausgesetzt. Tendenz weiter steigend.

Israel
Nicht nur von islamischer und hinduistischer Seite kommen massive Anfeindungen. Auch aus Israel kommen immer wieder Nachrichten über die Anfeindung, die messianische Juden (Jesus-gläubige Juden) zu erdulden haben.

In dem Staat, den Premierminister, Benjamin Netanyahu als einzigen Staat der Region bezeichnet, der Christen schütze, kam es kürzlich wieder zu massiven Drohungen durch jüdische Extremisten. Die israelische Internetzeitung, „The Times of Israel“,  berichtet, dass der israelische Extremist Benzi Gopstein dazu aufgefordert hat, Christen aus Israel zu vertreiben. Gopstein, der Leiter einer rechtsextremen Organisation bezeichnete Christen als „blutsaugende Vampire“, die beseitigt werden müssten, bevor sie erneut Blut tränken. Die Kirche sei seit Hunderten von Jahren der Todfeind Israels. Christliche Missionsarbeit sei geistliches Gift. Auch Weihnachten wolle er im Heiligen Land verbieten.

Deutschland
Und selbst unser eigenes Land ist nicht mehr der sichere Hafen, für den ihn viele halten. In Hamburg versuchte ein afghanischer Moslem, einen iranischen Christen zu töten. Es sei keine Sünde, einen zum Christentum konvertierten Ex-Muslim zu töten, da dieser jetzt Verräter und Ketzer sei.

Nicht nur von Andersgläubigen kommt die Anfeindung. Für den 20. Dezember 2015 hatte die Kirchengemeinde des Bremer Pastors, Olaf Latzel, ein Inserat in der Sonntagszeitung „Kurier am Sonntag“ schalten wollen. Text sollte die Einladung Jesu aus Matthäus 11:28 sein: „Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!“

Allerdings hatte Latzels Gemeinde zwei Wochen vorher ein Zitat mit den Worten der niederländischen Evangelistin Corrie ten Boom (1892–1983) geschaltet. Sie hatte gesagt: „Wer Jesus nicht zum Anwalt hat, dem begegnet Er als Richter.“  Die Zeitung lehnte die Veröffentlichung der Jesus-Aussage ab, weil es zwei Wochen zuvor zu viele Beschwerden auf die Aussage von Corrie ten Boom gegeben habe. Nicht nur die Zeitung, sondern auch Pastorenkollegen und Vertreter der Bremer Evangelischen Allianz hatten das Inserat kritisiert.

Was kommt also?  Scheinbar mehr Druck, mehr Leid, mehr Unregierbarkeit und mehr Einschränkungen.

Was tun?  Auch darauf  gibt es verschiedene Antworten. Zum einen sollten wir uns nicht auf das Böse und Negative konzentrieren. In Kenia wurde ein Bus von Kämpfern der somalischen Al Schabab Terrororganisation angehalten. Alle Christen sollten erschossen werden. Die muslimischen Busreisenden stellten sich schützend vor die Christen und verhinderten ein Massaker. Solche Berichte kommen nicht in die Schlagzeilen, sollten aber auch beachtet werden.

Außerdem sollten wir uns an den Verheißungen Jesu festhalten, der allen Seinen Jüngern zuruft: In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Johannes 16:33, Matthäus 28:20)

Schließlich sollten wir tun, was Jesus uns gesagt hat: Wie Schafe zu den Wölfen gehen und ihnen den Weg zu Jesus leuchten. Jesus hat nicht gesagt, dass Leben für Ihn einfach, ungefährlich oder sicher ist. Aber Er hat versprochen, dass Er uns vorangeht und auf Schritt und Tritt bei uns ist.

Lass uns Leben nach dem Motto:
„Lieber mit Jesus am schlimmsten Ort der Welt, als ohne Jesus irgendwo anders!“

Lass Jesu Bestimmungsort für Dich Dein Lieblingsort sein. Dann weißt Du, was zu tun ist – egal was kommt.

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