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Dienstag, 23. Juni 2015

Wie kommt’s?

Vor einer Woche haben wir festgestellt, dass wir das Gebet verkompliziert haben. Wir haben uns gefragt: Wie kommt’s? Warum sind alle Gemeindestunden besser besucht als die wichtigste – die Gebetsstunde? Die Antwort vor einer Woche war: Wir machen es uns zu kompliziert. Statt einfach mit unserem Papa im Himmel zu reden, haben wir Rituale entwickelt, die uns zu mühsam werden, sie zu erfüllen. Also lassen wir es ganz sein und gewöhnen uns daran, als Gemeinschaft nicht mehr miteinander zu beten. Diese Antwort war nur eine von vielen. Und auch der heutige Eintrag kratzt nur an der Oberfläche. Denn Satan’s Köcher mit feurigen Pfeilen ist unerschöpflich. Trotzdem: Hier einige weitere Antworten:

Viele Gebetsstunden sind verwaist, weil Christen nicht mehr glauben, dass jede Arbeit auf Gebet gegründet sein muss. Weil wir singen, predigen, uns unterhalten, helfen, begleiten, bauen und organisieren können, fehlt uns die Einsicht, dass all das ohne Gebet nutzlos ist.

So ist also weder der etwas, welcher pflanzt, noch der,
welcher begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
(1 Korinther 3:7)

Viele Gebetsstunden sind verwaist, weil Christen sie wertloser einstufen als andre Aktivitäten. Wenn eine Gemeindestunde gestrichen werden muss, weil „zu viel los ist“, man „eine Pause braucht“ oder „jeden Abend etwas anderes läuft“, streichen viele zuerst das, was man nicht so sieht – und schwupps – hat man sich das Herz aus dem Leib gerissen.

Und er kommt zu den Jüngern und findet sie schlafend
und spricht zu Petrus: Könnt ihr also nicht eine Stunde mit mir wachen?
(Matthäus 26:40)

Viele Gebetsstunden sind verwaist, weil Gebet Arbeit und Konzentration bedeutet. Es ist leichter, eine Gemeindestunde zu besuchen, in der man passiv bleiben kann als solche, in der man aktiv eingebunden wird.

Und als er im Kampf war, betete er heftiger. (Lukas 22:44)

Viele Gebetsstunden sind verwaist, weil im Fernseher ein neuer Tatort, ein UEFA / Championsleaguespiel oder eine interessante Doku läuft.

Da stellte ich die zuständigen Männer zur Rede:
"Warum wird der Tempeldienst so vernachlässigt?"
(Nehemia 13:11)

Viele Gebetsstunden sind verwaist, weil die Gestaltung dieser Stunden mehr zum Schlafen als zum Beten einlädt. (Auch daran muss man arbeiten)

Ich bete immer für euch und tue es mit frohem Herzen. (Philipper 1:4)

Viele Gebetsstunden sind verwaist, weil Gebete zu lang, zu "gesalbt" oder zu ungläubig-allgemein sind. Wenn Menschen – jung im Glauben – in die Gebetsstunde einer Gemeinde kommen, sollten sie Gebete hören, durch die sie das Beten lernen können: kurz, natürlich, konkret und inbrünstig!

 Weiter sage ich euch: Wenn zwei von euch auf Erden
übereinkommen über irgend eine Sache, für die sie bitten wollen,
so soll sie ihnen zuteil werden von meinem Vater im Himmel.
(Matthäus 18:19)

Und schließlich – viele Gebetsstunden sind verwaist, weil Gottes Volk fleißig ist, Ausreden zu finden und träge ist, zu beten.

Ihr habt es nicht, weil ihr nicht bittet. (Jakobus 4:2)

Wenn Gebet zur Gesetzeserfüllung wird, ist es nutzlos.
Wenn Gebet das Gespräch mit unserm Vater im Himmel ist, ist es ausschlaggebend und explosiv.
Gebet ist durch nichts zu ersetzen! Nicht durch zusätzlichen Einsatz, nicht durch weitere Dienste und auch nicht durch mehr Mitarbeiter. Gebet ist unersetzlich!

Wenn nun ihr, die ihr böse seid,
euren Kindern gute Gaben zu geben versteht,
wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben,
die ihn bitten! (Matthäus 7:11)

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