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Donnerstag, 1. Juni 2017

Danke für den Krieg???

Das war sicher einer der erstaunlichsten Sätze am Open Doors Tag letztes Wochenende. Pastor „Jamal“ hatte ihn gesagt. Er betreut im Libanon eine Gemeinde. Der Libanon ist eins der Länder, die von Flüchtlingen aus Syrien überschwemmt werden. Auch Pastor Jamals Gemeinde hat einen sehr hohen Anteil an Flüchtlingen aus diesem Land. Mittlerweile hat Pastor Jamal ein regelrechtes Programm der Hoffnung entwickelt, sich um diese entwurzelten Seelen zu kümmern. Der erstaunliche Satz kommt von syrischen Christen, die zum Ausdruck bringen:

„Wir danken dem Herrn für den Krieg in Syrien.
Wir haben zwar alles verloren, aber wir haben ewiges Leben gefunden“

Sicherlich können solche Worte missverstanden werden, wenn wir sie hier in Europa sagen. Aber sie kommen von Menschen, die die Kosten überschlagen haben und die das ewige Leben als wertvoller erachten als ein friedliches Leben. In Syrien haben viele vor dem Krieg für Erweckung gebetet. Als der Krieg begann, begann auch die Erweckung. Sie kam anders, als erwartet – aber sie kam mit Macht.

Ich weiß nicht mehr, ob es Pastor „Jamal“ war, ob „Hana“ oder noch jemand anders. Aber einer von ihnen machte deutlich, dass der Feind keine Autorität hat. Der Feind ist besiegt und Jesus triumphiert. Aber dieser Feind ohne Autorität tut alles, um uns zu entwurzeln und zu entmutigen, indem er uns einflüstern möchte, dass wir keine Autorität haben.

Jesus aber hat Seinen Jüngern die Kraft des Heiligen Geistes verheißen, der sie zum Zeugnis befähigen und ihnen ein Überwinderleben schenken wird.

„Danke für den Krieg!“ So oder ähnlich bringen es manche unserer Geschwister aus dem Nahen Osten zum Ausdruck, denn der Krieg hat viele Kirchen gefüllt – mit Christen, sich wieder neu Jesus zuwenden, aber auch mit enttäuschten Muslimen, die auf der Suche nach der Wahrheit sind. „Danke für den Krieg!“ – Wir mögen es nicht mit diesen Worten zum Ausdruck bringen, aber es ist die geistliche Auseinandersetzung, durch die der Herr auch uns das Überwinden lehren möchte.

Viele syrische Christen sind vor dem Bürgerkrieg geflohen. Viele irakische Christen sind entwurzelt und haben alles verloren, was sie besaßen. Mit einer Petition möchte Open Doors den UN Generalsekretär bitten, die Minderheiten im Mittleren Osten nicht zu übersehen und sich für ihre Sicherheit und für den Wiederaufbau ihres Lebens einzusetzen. Den Wortlaut der Petition und die Möglichkeit, zu unterschreiben, gibt’s HIER.

Lasst uns weitergehen mit Jesus, ermutigt durch die Zeugnis unserer Geschwister aus der Verfolgung. Sie haben immer und immer wieder erfahren, wie Jesus sie durchgetragen hat. Sie haben erfahren, dass die wahre Autorität im Heiligen Geist wirksamer ist als die Pseudoautorität Satans, ihres Widersachers. Und die Lebensberichte unserer Geschwister machen uns Mut, denn Jesus ist derselbe, im Mittleren Osten, in Asien, überall auf der Welt – und damit auch in Europa. Er ist auch unser Jesus.
 
Deko in Ausstellungshalle - Open Doors Tag 2017

ACHTUNG - MORGEN!
Veranstaltungshinweis für Freitag, den 2. Juni im Seitenfenster!


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