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Dienstag, 14. Januar 2014

Zum Lachen? Zum Heulen? Keine Ahnung!

Das christliche Medienmagazin PRO berichtet von Ryan J. Bell.
Ryan Bell ist – oder sollte ich sagen: war Pastor einer Adventgemeinde in Kalifornien. Nicht nur Pastor, sondern auch Privatdozent an zwei bekannten, evangelikal-christlichen Universitäten in Amerika. 2013 entschloss sich der 42jährige, ein Jahr lang als Atheist zu leben. Was meint er damit? Er will ein Jahr lang NICHT auf Gott vertrauen, ein Jahr lang NICHT beten und nicht in Gottes Wort lesen. Nächstes Jahr, 2015, will er seine Erfahrungen in einem Buch veröffentlichen.

Nie fühlte sich Bell vollständig zur christlichen Gemeinde gehörig. Erste Zweifel kamen ihm, laut einer Zeitung, als eine befreundete Pastorin durch Fragen eines Atheisten ins Grübeln kam. Innere Fragen führten ihn dazu, Homosexualität, die Rolle der Frau in der Kirche und andere Lehren neu zu durchdenken. Als seine Gemeinde ihn im März 2013 bat, sein Amt als  Pastor zur Verfügung zu stellen, fühlte er sich heimatlos und kämpfte damit, zur Kirche und zu Gott zu gehören. In diesem Jahr will er nun mit der Einstellung leben: „Wenn es wirklich einen Gott gibt, vertraue ich darauf, dass er nicht zu sehr verwirrt ist von meinem albernen Experiment und dass er es nicht zulässt, dass andere darunter leiden.“
Statt Bibellektüre will er sich mit den Werken von Atheisten beschäftigen, an Atheistentreffen teilnehmen, die Wahrheit finden und dazu „alles Nötige tun, um in die Welt des Atheismus einzutauchen.“ Bell behauptet: „Ich bin kein Atheist, das ist mir wichtig. Jedenfalls noch nicht. Ich bin mir nicht sicher, was ich bin. Und genau darum geht es in diesem Jahr.“

Mittlerweile hat Bell seine Dozententätigkeit verloren und Atheisten haben einen Fond im Internet gestartet, um ihn zu unterstützen.

Mit gemischten Gefühlen lese ich diese Nachrichten. Frustriert, weil jemand, der nicht weiß, ob es einen Gott gibt, an zwei christlichen Seminaren lehren darf … weil jemand, der auf der Suche nach Wahrheit ist, Pastor einer Gemeinde sein kann … traurig, weil er das Gefühl der Zugehörigkeit verloren hat, sowohl zu seiner Gemeinde, wie auch zu Gott.  Aber es stimmt mich auch ärgerlich, denn die Geschichte dieses Mannes, der Gott wahrscheinlich nie wirklich begegnet ist, wird viele Atheisten wie Sieger fühlen lassen und vielen Christen Anfechtungen bereiten.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich Menschen beobachte, die auf der Suche waren. Aber anstatt zuerst einmal ihr ganzes Herz ungeteilt Gott so zu Verfügung zu stellen, wie Gott es möchte, wenden sie sich von ihrem halbherzigen Glauben ab, der nichts als Zweifel und Kämpfe erzeugt hat und suchen in der Finsternis nach dem Licht. Halbherziger Glaube kann gar nichts anderes erzeugen als das Gefühl der Gottvergessenheit und Gottesferne, denn Gott macht keine halben Sachen. Halbherzigkeit bringt nichts, Ganzhingabe bringt alles. Heiß oder kalt zu sein bringt Segen, Lauheit bringt Gottesferne.

Auch gesunde Christen kämpfen mit Anfechtungen (was in der Regel ein gutes Zeichen geistlicher Gesundheit sein kann). Aber auf Anfechtung reagieren gesunde Christen nicht, indem sie Gott im Müll entsorgen, Sein Wort gegen die Werke von Friedrich Nietzsche und Richard Dawkins eintauschen und sich nicht mehr im Vertrauen an Gott wenden wollen. Das KANN ein Christ nicht tun und das WILL ein Christ nicht tun.

Der richtige Weg in Anfechtung ist die entgegengesetzte Richtung. Und sollte Dir Gott gerade eine anfechtungsarme Zeit gewähren, dann sag’ Ihm Dank und geh’ erst recht in diese Richtung: Sag GANZ Ja zu Ihm. Lies Sein Wort jeden Tag, rede mit Jesus jeden Tag, such die Gemeinschaft mit anderen Christen so oft wie möglich.
Wenn Deine Gesundheit angefochten ist – oder Du einen guten Gesundheitszustand halten möchtest – dann wirst Du nicht bewusst etwas tun, was dein Immunsystem schwächt. Du wirst auch nicht deinen morgendlichen O-saft gegen ein Gläschen Giftmischung austauschen. Niemand würde das machen, wenn’s um die Gesundheit geht. Nur bei der geistlichen Gesundheit, da sind manche liberaler und experimetierfreudiger. Schließ Dich ihnen nicht an.

Halte im Gedächtnis Jesus Christus, auferweckt aus den Toten,
aus dem Samen Davids, nach meinem Evangelium!“ (2 Timotheus 2:8)

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