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Dienstag, 21. Januar 2014

Ist der letzte Punkt der Prioritätenliste noch eine Priorität?

Den folgenden Beitrag von K.P. Yohannan (kursiv) ist in der aktuellen Ausgabe seiner Monatszeitschrift „Asien Aktuell“ zu lesen. 

GEBET – unsere schlagkräftige Waffe 

Gläubige auf der ganzen Welt stimmen damit überein, dass das Gebet unerlässlich ist, damit Gott für uns etwas tun kann, die verlorene Welt für Christus gewonnen und das Reich Gottes gebaut werden kann.

Trotzdem zeigen statistische Erhebungen, dass Pastoren durchschnittlich zwölf Minuten täglich beten und der durchschnittliche Gläubige nur zirka acht Minuten. Zur gleichen Zeit macht es ihnen aber nichts aus sich ausgiebig in anderen christlichen Aktivitäten wie Bibelstunden, Konzerte, Erholungsfreizeiten, Evangelisation oder Wohltätigkeitsarbeit einzusetzen.
Warum erscheint das Gebet als Letztes auf unserer Prioritätenliste? Könnte es sein, dass der Feind damit gewonnen hat uns davon zu überzeugen, dass all diese anderen Aktivitäten einfacher sind und bessere Resultate erzielen als das Gebet?

Die Wahrheit ist, dass der Teufel genau weiß, dass der allmächtige Gott sich darauf beschränkt hat, durch die Gebete seines Volkes zu wirken. Betrachte einfach einmal Bibelverse, wie diese:

„und sich mein Volk, das nach meinem Namen genannt ist, demütigt, 
und sie beten und suchen mein Angesicht und wenden sich ab 
von ihren bösen Wegen, so will ich im Himmel hören 
und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.“ (2. Chron. 7:14)

„und alles, war ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn. Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.“ (Joh. 14:13-14)

Da unsere Gebete den Himmel in Bewegung setzen, setzt der Teufel alles daran, uns vom Gebet abzuhalten und so die Erfüllung von Gottes Verheißungen zu erleben.

Als Jesus, der Sohn Gottes, Mensch wurde und unter uns lebte, machte er das Gebet zu seiner höchsten Priorität. Dies gab Gott dem Vater vollkommene Freiheit, ungehindert durch Ihn zu wirken.

Das Evangelium des Lukas hebt hervor, dass Jesus im Gebet verweilte, als der Heilige Geist auf Ihn herabkam. Er betete und fastete für 40 Tage bevor Er Seinen Dienst anfing. Er betete in der Nacht bevor Er Seine Jünger erwählte. Jeden Tag betete Er, bevor Er den anstrengen- den Tag Seines Dienstes begann. Er betete, bevor Er die 5000 speiste, Er betete, bevor Er Lazarus von den Toten auferweckte. Er war im Gebet, als Er auf dem Berg verklärt wurde, und Er betete, als Er am Kreuz hing. Das Gebetsleben von Jesus war so mächtig, dass Seine Jünger Ihn darum baten, sie so beten zu lehren, wie Er es tat – und Er lehrte sie. Wenn Jesus, der unser aller Vorbild ist, und die Apostel nach Ihm es für so notwendig erachteten Stunden im Gebet zu verharren, wie steht es dann mit uns? Warum beten wir so wenig, auch wenn wir das Neue Testament studieren, Bücher über das Gebet lesen und an Gebetskonferenzen teilnehmen?

Ich glaube, dass der Grund dafür ist, dass wir nicht begreifen, dass wir uns in einem wirklichen Kriegszustand befinden, in dem der Feind mit scharfer Munition schießt, um uns zu töten und das Werk Gottes zu zerstören. Deshalb reagieren wir mit fleischlichen Aktivitäten und menschlicher Weisheit auf den unsichtbaren, geistlichen Kampf, anstatt die Waffenrüstung Gottes zu gebrauchen, die Er uns gegeben hat und die Macht des Gebetes, um den Feind zu besiegen. Der Teufel freut sich über unsere Ignoranz und versucht sein Bestes, um das Gebet für uns unattraktiv und unbedeutend erscheinen zu lassen. Die ganze Zeit übersagt Gott uns aber:

„Im Übrigen, meine Brüder, werdet stark im Herrn und in der Macht Seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den Kunstgriffen des Teufels; Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Bereichen.“ (Eph. 6:10-12)

Mein lieber Freund, wenn du Beten lernen möchtest, brauchst du wahrscheinlich nicht noch mehr Bücher oder Belehrung über das Thema. Was du wirklich brauchst ist Übung. Fange einfach an.*

Ich fürchte, K.P. Yohannan hat Recht. Während es uns nicht allzu schwer fällt, an Bibelstunden, Einsätzen, Gemeindearbeiten und anderen Aktivitäten teilzunehmen, fällt es uns so schwer, zu beten – allein und als Gemeinde. Das Resultat ist: Wir schießen uns selbst in den Fuß. Würden wir mehr beten, brauchten wir nicht so viele Programme.

Wo immer Du wohnst, zu welcher Gemeinde Du auch gehst – besuch die Gebetsstunde Deiner Gemeinde. Es ist die wichtigste Stunde. Wenn Deine Gemeinde keine Gebetsstunde hat, besuche eine lebendige Gebetsstunde einer anderen Gemeinde. Aber bete – alleine und mit anderen.

* mit Genehmigung von Gospel for Asia, Deutschland; Quelle: HIER

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