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Samstag, 7. Oktober 2017

Karoshi … Kwarosa … Guòláosǐ

Drei Worte, die in drei verschiedenen Sprachen (Japanisch, Koreanisch und Chinesisch) dieselbe schreckliche Bedeutung haben: „Tod durch Überarbeitung“. Woher kommt dieser Gedanke?

Gestern berichteten die Nachrichten von der 31jährigen japanischen Journalistin, Miwa Sado, die vor 4 Jahren nach 159 Überstunden in einem Monat an einem Herzanfall gestorben war. Jetzt stuften es die Behörden als „Tod durch Überarbeitung“ ein. Leider nichts Besonderes in Japan mit seiner vollig übertriebenen Arbeitsphilosophie. Fast 100 Fälle von Suizid oder versuchtem Suizid aufgrund von „Karoshi“ wurden 2015 dort offiziell anerkannt. Dazu kommen weitere 150 „Karoshi“ Todesfälle. Aber auch in anderen Nationen hat „Tod durch Überarbeitung“ seine eigene Vokabel und Geschichte, so in den Wirtschaftsriesen Südkorea und China.

In Deutschland haben wir andere Gesetze, die berufsbedingt variieren können. Ein ‚deutsches Japan’ wird es kaum geben. Allerdings erarbeiten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auch in Deutschland 11% aller Vollbeschäftigten über 32 Überstunden im Monat. Auch bei uns wird ein deutlicher Anstieg arbeitsbedingter physischer und psychischer Krankheiten beobachtet. Wir, vor allem die wirtschaftlich stärkeren Nationen, leben in einer arbeits- und konsumorientierten Welt.

Christen sind Rädchen im Getriebe. Wir haben unseren Platz in dieser Welt, in unserer Kultur und in unserem persönlichen Umfeld. Jede Veränderung birgt beides: Möglichkeiten und Risiken. Darum wird jeder Ausstieg, jede Neuorientierung und jedes Verhalten außerhalb der gesellschaftlichen Norm zu einem Wagnisdas natürlich nicht unbedingt negativ enden muss.

Karoshi“ allerdings sollte für Christen in der freien Welt keine Bedrohung sein. „Tod durch Überarbeitung“ weist – zumindest in der Regel – auf eine verdrehte Prioritätenliste im Leben hin. Paulus schreibt in 1. Timotheus 6:6-9:

Es ist allerdings die Gottesfurcht eine große Bereicherung, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird. Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, und es ist klar, dass wir auch nichts hinausbringen können. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen! Denn die, welche reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstricke und viele törichte und schädliche Begierden, welche die Menschen in Untergang und Verderben stürzen.

Einige Jahre zuvor hatte Jesus Ähnliches kurz und knapp erklärt:

 „Wirkt nicht für die Speise, die vergeht, sondern für die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, die der Sohn des Menschen euch geben wird! (Johannes 6:27)

Und bereits Jahrhunderte zuvor hatte Gott durch den Proheten Jesaja gefragt (Jesaja 55:2):

 Warum wiegt ihr Geld ab für das, was kein Brot ist, und euren Arbeitslohn für das, was nicht sättigt? Hört doch auf mich, so sollt ihr Gutes essen, und eure Seele soll sich laben an fetter Speise!“

Keiner dieser Verse verbietet es uns als Nachfolger Jesu, Freude an unserer Arbeit zu haben. Kein Verse in der gesamten Bibel ermutigt uns, faul zu sein oder auch nur, unsere Arbeit lässig zu tun. Im Gegenteil! 
Kein Vers der Bibel fordert uns auf, nach Armut zu streben oder Armut für besser zu halten als Reichtum. – Aber all diese und andere Verse warnen vor der Gefahr, die das Streben nach Reichtum mit sich bringt. Dabei ist die größte Gefahr nicht „Karoshi“, so furchtbar und endgültig das auch wäre! 

Die größte Gefahr ist, auf die Speise, die Jesus gibt zu verzichten, weil uns die Speise, die wir selbst erarbeiten können, wichtiger ist. „Wenn wir Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen,“ sagt Gott. Wer auf Ihn hört, Ihm gehört und Ihn zur unangefochtenen #1 in seinem Leben macht – den wird Er versorgen mit „gutem Essen und fetter Speise für seine Seele!“ Guten Appetit an Gottes Tisch!


Du weißt, wo Du morgen einen Gottesdienst mit Jesus im Mittelpunkt feiern kannst?  Prima! Dann geh' dort hin! 
Der Herr segne Dich!

Du weißt es nicht? Dann laden wir Dich, Deine Familie, Deine Freunde ... herzlich ein!

Wir freuen uns auf Dich!
  Calvary Chapel Freier Grund
 Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)

57290 Neunkirchen-Zentrum
 Beginn: 10:30 Uhr

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