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Freitag, 16. Juni 2017

Von Christian Heidel und Jesus Christus

Dass kürzlich der Mittelfeldspieler eines Bundesliga – Fußballvereins seinen Trainer öffentlich als „Feigling“ bezeichnete, ist jedem Fussballfan bekannt. Dass er damit – unter normalen Umständen – jeden zukünftigen Einsatz verspielt hätte, kann sich auch jeder Nicht-Fußballfan denken. Jetzt aber ist der Trainer entlassen und der Spieler darf sich neue Hoffnung machen. In den Medien war zu lesen, dass der Manager des Vereins dem Spieler mit der Entlassung des Trainers eine neue Chance gab. Der Sportdirektor, Christian Heidel,  wird mit den Worten zitiert: „Kono hat sich bei mir entschuldigt, doch wir haben das trotzdem abgespeichert.“

Dieser letzte Satz fiel mir sofort ins Auge. Ist zwar schön – aber so menschlich! Gut, dass Gott anders ist. Gut, dass Gott nicht sagt: „Ja, der hat zwar um Vergebung gebeten, aber wir haben das trotzdem abgespeichert.“

Grund genug hätte Gott dazu. Wir Menschen gehören kollektiv zu einer Gruppe, die Ihm gegenüber von Natur aus feindlich gesinnt sind. Wir gehören zu denen, denen Gott für keine 5 Cent vertrauen kann. Selbst solche, die die Seiten gewechselt haben und sich jetzt in Gottes Mannschaft befinden, haben immer wieder absichtlich Eigentore geschossen, haben den Anweisungen ihres Trainers bewusst nicht Folge geleistet und sich immer wieder eine „gelbe Karte“ nach der anderen abgeholt. Aber nie – NIE – hat Jesus zu ihnen gesagt: „So, jetzt hast Du zwar um Vergebung gebeten, aber wir haben das trotzdem abgespeichert.“

Gott zählt uns nicht an, auch wenn wir oft das Gefühl haben, dass wir es uns durch unser ständiges Versagen gewaltig mit Gott vermasselt haben … dass Gott uns nie wieder gebrauchen kann … oder dass wir im Himmel bestenfalls (wenn überhaupt) nur noch einen Stehplatz hinter einem dicken Pfeiler erwarten dürfen.

Die Bibel lehrt uns anders. Dem Volk Israel, das immer wieder gesündigt hatte, wird in Micha 7:19 versichert:

Er (der Herr) wird sich wieder über uns erbarmen,
unsere Missetaten bezwingen.
Ja, du wirst alle ihre Sünden in die Tiefe des Meeres werfen!

Durch den Propheten Jesaja (43:25) bestätigt Er das noch einmal mit den Worten:

Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen,
und an deine Sünden will ich nie mehr gedenken!

Klarer kann man es nicht mehr versprechen. Und genau so bezeugen Sünder, dass sie es erfahren haben. In Psalm 103:12 singen sie:

So fern der Osten ist vom Westen, 
hat er unsere Übertretungen von uns entfernt.

All diese Verse – und viele mehr – beschreiben Jesu überirdisches Handeln – im Vergleich zu unserem Umgang miteinander. Nicht: „Ich habe das trotzdem abgespeichert!“ sondern: „Ich will deiner Sünden nie mehr gedenken!

Und Jesus meint es so, wie Er es sagt. Wenn Du Deine Sünden ehrlich Gott bekannt hast (und wenn nicht, dann nutz das Angebot der Vergebung jetzt!), dann hat Er Dir vergeben und wird sie nicht wieder hervorholen. Sie sind vergeben und vergessen. Jesus schenkt Neuanfänge – und Er schenkt sie gerne. Er kappt die Stricke in die Vergangenheit, nimmt dich an die Hand und geht mit Dir in eine neue Zukunft. Gottes Vergebung ist gründlich und echt!

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