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Dienstag, 30. Mai 2017

Nordkoreanische Kinder christlicher Eltern

Immer wieder, wenn ich für Nordkorea bete (leider viel zu selten), bete ich auch für christliche Eltern und ihre Kinder. Nordkorea ist ein Staat, der seine Bürger von der Kindheit an kontrolliert. In den Schulen werden die Kleinsten gefragt, ob ihre Eltern ein Bibelbuch besitzen. Bejahen sie die Frage, kommt die Geheimpolizei und die ganze Familie, Vater, Mutter, Kinder und Verwandte kommen ins Arbeitslager. Auf diese Weise baut der Staat ein Kontrollsystem auf, in dem einer den anderen verrät, um sich selbst zu schützen.

Wie aber bezeugen christliche Eltern ihren Kindern den Glauben? Sie können nicht vor oder mit ihnen beten, sie können keine Bibel lesen und ihnen keine Geschichten erzählen. In einem Fall bekehrte sich ein junges Ehepaar unabhängig voneinander. Sie gingen in verschiedene Untergrundgemeinden und keiner wusste zwei Jahre lang vom Glauben des anderen. Die Gefahr, zu bekennen, war zu groß. Im Fall von Kindern, die eher unschuldig plaudern, Fragen beantworten und auf diese Weise unbewusst Geheimnisse der Familie der Geheimpolizei zuspielen, ist die Gefahr umso größer. Was tun? Oft habe ich mir diese Frage gestellt und für gläubige Eltern in Nordkorea gebetet. Beim Open Doors Tag am vergangenen Samstag erhielt ich eine mögliche Antwort.

Eine gläubige, nordkoreanische Mutter hatte eine musikalische Tochter. Sie konnte ihr aber nichts von ihrem Glauben mitteilen. Es hätte sie, die Tochter und die Familie das Leben gekostet. Also lehrte sie ihre Tochter die Melodie eines Liedes. Nur die Melodie. Und sie tat es mit den Worten: „Dieses Lied ist unser kleines Geheimnis!“ Ich bin sicher, dass diese verzweifelte Mutter unaufhörlich zu Gott geschrien hat, ihrer Tochter zu begegnen.

Eines Tages wurde der Glaube der Mutter verraten und sie kam ins Arbeitslager. Ihre kleine Tochter sah sie nie wieder. Diese aber wurde vom Staat wegen ihrer Musikalität gefördert. Als das Mädchen größer wurde, beschloss sie, zu fliehen. Sie stand noch immer unter dem Einfluss der traumatischen Erfahrung der Trennung von ihrer Mutter. Die Flucht gelang, und sie kam bis nach Südkorea. Allerdings fand sie kaum Anschluss und an einem Tag, als sie allein durch die Straßen ging, hörte sie die Melodie des Liedes, das ihre Mutter sie gelehrt hatte. Sie war erstaunt und verwirrt und sah sich um, woher die Melodie kam. Sie kam aus einem Kirchengebäude in der Nähe. Die junge Frau, vielleicht auch noch im Jugendalter, ging hinein und konnte kaum das Ende der Veranstaltung abwarten. Anschließend ging sie nach vorne und erkundigte sich nach dem Lied.

Welch ein Freund ist unser Jesus“ so der Titel des Liedes, dessen Melodie sie ihre Mutter gelehrt hatte. Die Christen in der Kirche erzählten ihr von Jesus, und ohne dass ihre Mutter es je erfahren hätte, kam diese Frau tatsächlich zum Glauben an Jesus.

Wie oft sind unsere Gebete ähnlich. Wir wissen kaum, wie wir beten sollen. Wir haben auch keine Ahnung, wie Gott unsere Gebet überhaupt erhören kann. Oft haben wir nicht mal genügend Vorstellungskraft für einen „Vorschlag“ an Gott. Und dieser gnädige Gott hört und erhört – selbst die schwierigsten Gebete.

Unsere Geschwister in Nordkorea und vielen anderen Ländern der Verfolgung haben oft keine andere Alternative, als zu Gott zu schreien und Ihm zu vertrauen, dass Er sie hört. Wenn das eine Lektion ist, die wir von ihnen lernen können, dann haben wir VIEL gelernt.

Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; 
klopft an, so wird euch aufgetan!
Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet;
und wer anklopft, dem wird aufgetan.
(Matthäus 7:7+8)

 Bühnendeko Open Doors Tag, 27.5.2017

ACHTUNG!
Veranstaltungshinweis für Freitag, den 2. Juni
oben rechts im Seitenfenster!

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