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Montag, 24. April 2017

Und wie gehen wir mit Spenden um? (Die etwas andere Andacht)

Gestern im Gottesdienst waren wir in Esra 8 unterwegs. Ein herrliches Kapitel über die zweite  Rückreisewelle der Juden aus Babylon nach Jerusalem. Wer sich die Predigt anhören möchte, findet in Kürze den Link dazu auf dieser Seite im Seitenfenster.

Das Kapitel ist so reich an Inhalt, dass wir im Gottesdienst gar nicht alles besprechen konnten. In der Predigt wurde darauf hingewiesen, dass es in Esra 8 mindestens 7 Hinweise gibt, wie Gotteskinder verantwortlich mit dem umgehen, was Gott gehört (Spenden). In der Predigt wurde auf den heutigen Andachtsblog verwiesen. Hier also die 7 Hinweise zu biblisch-verantwortlichem Umgang mit Finanzen und Spenden.

  1. Esra 8:24:
Und ich sonderte von den obersten Priestern zwölf aus, nämlich Serebja und Hasabja und mit ihnen zehn von ihren Brüdern, und ich übergab ihnen das abgewogene Silber, das Gold und die Geräte
Die Verantwortung der Finanzverwaltung soll auf mehreren Schultern ruhen. Das verlangt in Deutschland bereits das Vereinsgesetz (Kassierer, Kassenprüfer etc.). Aber selbst ohne gesetzliche Pflicht sollten Spenden transparent verwaltet werden. (In unserer Gemeinde zählen immer mindestens 2 Personen die Sonntagskollekte).

  1. Esra 8:25:
und ich übergab ihnen das abgewogene Silber, das Gold und die Geräte, das Hebopfer für das Haus unseres Gottes, das der König und seine Räte und Fürsten und ganz Israel, das sich dort befand, als Hebopfer gegeben hatten.
Als Esra die Spenden den ausgewählten Priestern anvertraute, befand sich sich ein ganzer Teil des Volkes vor Ort. Die Spenden verschwanden nicht irgendwo, sondern es herrschte Transparenz vor den Augen der Spender.

  1. Esra 8:28:
Und ich sprach zu ihnen: Ihr seid dem HERRN heilig; und die Geräte sind auch heilig, und das Silber und Gold ist dem HERRN, dem Gott eurer Väter, freiwillig gegeben.
Die Verwalter der Spenden sollen „würdige“ Leute sein. Es kommt nicht auf Bildung, Abschluss oder Titel an, sondern auf eine Finanzverwaltung, die von würdigen Leuten in würdiger Weise getan wird.

  1. Esra 8:29:
So seid wachsam und bewahrt es, bis ihr es abwägen werdet vor den Obersten der Priester und Leviten und den Obersten der Väter von Israel in Jerusalem, in den Kammern des Hauses des HERRN!
Die Spenden werden bei der Abgabe überprüft. Das erinnert an verantwortliche Buchführung. Auch das ist in Deutschland Gesetz. Aber Christen halten sich daran, ob es gesetzlich verpflichtend ist oder nicht. Immerhin sind es Spenden, die zwar Menschen „anvertraut“ – die aber heilig sind und dem Herrn selbst gehören.

  1. Esra 8:33:
Aber am vierten Tag wurden das Silber und das Gold und die Geräte im Haus unseres Gottes abgewogen in die Hand Meremots, des Sohnes Urijas, des Priesters, übergeben — mit ihm war auch Eleasar, der Sohn des Pinehas, und mit ihnen Josabad, der Sohn Jeschuas, und Noadja, der Sohn Binnuis, die Leviten —,
Für Spenden gibt es nicht nur theoretische Pläne, Richtlinien und Regeln. Die sollen auch umgesetzt werden. Kein Regelwerk ist ausreichend, wenn es nicht eingehalten wird.

  1. Esra 8:34:
alles nach Anzahl und Gewicht; und das ganze Gewicht wurde damals aufgeschrieben.
Spendeneinnahmen und Ausgaben sollten weder „ungefähr“ noch „nur gedanklich“ festgehalten werden. Verantwortung mit dem, was Gott gehört, soll genau und nachprüfbar festgehalten werden.

  1. Esra 8:35:
Und die Kinder der Wegführung, die aus der Gefangenschaft gekommen waren, brachten dem Gott Israels Brandopfer dar, 12 Jungstiere für ganz Israel, 96 Widder, 77 Lämmer, sowie 12 Böcke zum Sündopfer; alles als Brandopfer für den HERRN.
Bei aller Verantwortung und Rechenschaft für Spenden für Gottes Reich geht es nicht lediglich um einen Buchhalterjob. In alle Finanzen und Sachspenden (viele der Opfertiere waren gespendet) will und muss Gott mit einbezogen werden. Die höchste Motivation für finanzielle Transparenz und Aufrichtigkeit ist bei Christen die Gegenwart und Supervision Gottes.

Möge der Herr uns allen helfen, mit dem verantwortlich vor Ihm zu leben, was Er uns als Gemeinden – aber auch privat – anvertraut hat.

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