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Freitag, 28. April 2017

Nicht einmal Brotkrumen

Die internationale Organisation Open Doors berichtet:

„Karima“ (Name geändert) lebt in einem streng islamischen Land. Wie es in ihrem Land Brauch ist, heiratete sie jung. Ihr Platz war zuhause bei den fünf Kindern. Eine Berufsausbildung hatte sie nie erhalten. Als eines Tages ihr Mann entschied, eine jüngere Frau zu heiraten und seine Familie im Stich zu lassen, brach für Karima eine Welt zusammen. Verwandtschaft hatte sie im Dorf keine und ihre Vorräte reichten nur kurze Zeit. Wie sollten ihre Kinder essen? Zum gebrochenen Herzen kam die wirtschaftliche Not. Darüber wurde sie so verzweifelt und hoffnungslos, dass sie ihr Leben beenden wollte.

Dann kommt Hilfe von unerwarteter Seite:

Zu der Zeit besuchte ein Team von Open Doors Familien in der Region, um ihnen Lebensmittel und christliche Bücher zu bringen. Sie klopften auch an Karimas Tür.  

Zwei Tage zuvor hatte sie gebetet, wie sie es gelernt hatte: „Allah (Gott), wenn es dich wirklich gibt, dann hilf mir, meine Kinder zu ernähren. Ich habe nicht einmal Brotkrumen.“ Karima berichtet, was dann geschah: „An diesem Tag wollte ich mir das Leben nehmen. Und plötzlich wart ihr da und brachtet mir Essen und Literatur und ein Video über Jesus. Ich sah mir den Film an, las die Bücher und erkannte, dass auf mein Gebet hin Christen an meine Tür gekommen waren. In den Büchern steht die Wahrheit über Gott. Ich danke Gott für euch und eure Hilfe.“ 

Vielfach vermuten wir, dass Christen nur in islamischen, atheistischen oder hinduistischen Ländern verfolgt werden. Das dies nicht der Fall ist, zeigt das Beispiel von „Lauro“ (Name geändert).  Lauro kommt aus dem christlichen Land Mexiko. Von den über 130 Millionen Mexikanern, bekennen sich fast 125 Millionen zum Christentum. Trotzdem kommt es immer wieder zu Verfolgungen und massiven bedrohungen. Hier die Geschichte von Lauro

Lauro Pérez Núñez lebte in der Großstadt Nezahualcoyotl, als er von Jesus Christus erfuhr und sich entschied, Christ zu werden. Von nun an führte er ein anderes Leben – bis dahin hatten seine Frau und seine Kinder unter seinen Abhängigkeiten und seinem Mangel an Verantwortungsbewusstsein gelitten. Als er wieder in seine stark von der indigenen Kultur geprägte Heimat im Süden Mexikos zurückkehrte, war sein neuer Glaube jedoch nicht willkommen.

Von den anderen Dorfbewohnern wurde er zunehmend unter Druck gesetzt. Man warf seiner Familie vor, die Gemeinschaft des Dorfes zu schädigen. Doch Lauro blieb seinem Glauben an Jesus treu. Mehrfach wurde er von den örtlichen Behörden verhaftet.

Seinen Kindern verwehrte man, die Dorfschule zu besuchen. Schließlich verließ Lauro das Dorf für drei Monate. Bei seiner Rückkehr erhielt er Morddrohungen. Ein Mob von etwa 30 Menschen versammelte sich vor dem Haus seiner Mutter, wo er sich aufhielt, kappte die Strom- und Wasserleitung und schlug Fensterscheiben ein. Doch die Behörden gaben ihm selbst die Schuld und verhafteten ihn: Er verweigere sich den gemeinschaftlichen Pflichten und müsse aus dem Dorf verstoßen werden. Inzwischen lebt Lauro mit seiner Familie an einem anderen Ort nahe einer Kirche; dank eines Mitglieds der Gemeinde hat er nun ein Stück Land, wo er für seine Familie ein Haus bauen kann.

Es ermutigt immer wieder, zu sehen, wie Jesus die Seinen stärkt und für sie sorgt. Dadurch werden uns die Geschwister der Verfolgung zu einer positiven Herausforderung.

Lasst uns für unsere Verfolgten Geschwister beten, heute besonders für Karima und Lauro.

Lasst uns dem Herrn danken für die Freiheit, in der Wir leben und Ihn bitten, uns den Mut der Verfolgten zum Zeugnis für Jesus zu geben.

Herzliche Einladung zum Open Doors Tag am 27. Mai in der Dortmunder Westfalenhalle. Es lohnt sich!

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