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Donnerstag, 21. April 2016

Und wir dachten, wir hätten Probleme ... (2)

Der gestrige Eintrag hat mich neu dankbar gemacht für die Segnungen Gottes in unserer „freien“ Welt. Wir haben unser Gemeindehaus, Religionsfreiheit, Finanzen, um unseren Dienst gut tun zu können und vieles andere mehr. Viele meiner Klagen verstummen beschämt, wenn ich lese, mit welchem Glaubensmut unsere Geschwister für Jesus leben, oft an Plätzen, „wo der Thron Satans ist“. (Offenb.2:13) Mit dem heutigen Beitrag aus der selben Quelle wie gestern, schließen wir diese Zeugnisse ab.

Dennis Nicholas,

zweifacher Vater, besuchte gerade einen Gottesdienst in seiner Heimatstadt Mombasa, als
Bewaffnete in das Gebäude eindrangen und das Feuer eröffneten. Er sah seinen Pastor sterben und wurde kurz darauf selbst schwer verletzt. „Die Ärzte hatten mich schon aufgegeben, ich hatte sehr viel Blut verloren“, erinnert sich Dennis. Doch er überlebte wie durch ein Wunder. Allerdings ist er nicht mehr imstande, durch eigener Hände Arbeit seine Familie zu versorgen – in seiner Kultur eine zutiefst erniedrigende Situation für einen Mann und Vater, umso mehr für einen ehemals erfolgreichen Geschäftsmann. Doch Dennis ist dankbar für sein Leben und setzt seine eingeschränkte Kraft jetzt für Menschen ein, die ihm seit seiner Leidenszeit  besonders am Herzen liegen: Witwen und Waisen. „Die Bibel nennt den Dienst an solchen Menschen ‚einen reinen Gottesdienst‘ – und niemand aus unserer Gemeinde hat sich um sie gekümmert. Also tue ich es jetzt.“

Das Ziel: alle Christen aus der Stadt vertreiben

Im Juni 2014 drangen etwa 50 Kämpfer, höchstwahrscheinlich Angehörige der somalischen Al Shabaab, in die Kleinstadt Mpeketoni ein und töteten dort gezielt ca. 50 Christen (Open Doors berichtete). Pastor Jeremiah beschreibt die Stimmung nach dem Übergriff: „Wir waren verwirrt und fassungslos – so etwas hatten wir noch nie erlebt. Wie konnte Gott das geschehen lassen?“ Einige Christen wechselten aus Furcht vor weiteren Attacken zum islamischen Glauben oder begannen, islamische Gebete auswendig zu lernen: Wer seinen muslimischen Glauben nachweisen konnte, war verschont worden. Über das Ziel der Aktion hegt Jeremiah keinerlei Zweifel: „Sie wollten alle Christen aus der Stadt vertreiben – ‚wer überlebt, wird die Flucht ergreifen, und dann können wir in ihren Häusern wohnen‘. Sie haben nicht damit gerechnet, dass wir trotz allem bleiben würden!“

Washington (idea) – Der Pakistaner Ali Hasnain (25)

ist überzeugt: Jesus hat ihn nach einem Angriff durch radikale Muslime vor dem Tod gerettet. Nach Angaben des Internetportals Christian Post (Washington) gehört Hasnain – der Name wurde aus Sicherheitsgründen geändert – zu einer muslimischen Familie, deren Stammbaum bis zum Propheten Mohammed zurückreicht. Das Internetportal schildert mit Bezug auf das Anfang März von ihm veröffentlichte Buch „Der Preis: Mein Leben auf der Abschussliste des Terrorismus“, wie Hasnain Christ wurde.

Alles habe 2007 mit einer Reise zu seiner kranken Tante nach Großbritannien begonnen. Hasnain sei entsetzt gewesen, dass sie Christin geworden sei und damit die Familie entehrt habe. Dennoch habe er einen Gottesdienst besucht. Als der Pastor gefragt habe, wer Jesus sehen wolle, habe er den Geistlichen für sich beten lassen. In der folgenden Nacht sei Jesus ihm im Traum erschienen und habe ihm versprochen: „Ich werde dich beschützen.“ Zurück in Pakistan habe er seinen neuen Glauben erst versteckt und heimlich auf dem Dach seines Hauses zu Jesus gebetet. Als Mitschüler davon erfahren hätten, sei er attackiert worden. Ein älterer Mann habe ihm vorgeworfen, er wolle die Kinder zu „Kafir“ (Ungläubigen) machen. Deswegen gebe der Islam ihm das Recht, Hasnain zu töten. Der Mann habe ein Messer gezogen und ihm in die Brust gerammt. Es habe sein Herz knapp verfehlt, aber seine Lunge getroffen. Als er ohnmächtig wurde, sei ihm Jesus begegnet und habe gesagt: „Du wurdest verletzt, weil du mich verteidigt hast. Ich werde dich nicht sterben lassen. Ich werde dich beschützen.“

Hasnain wachte erst im Krankenhaus wieder auf. Der Arzt habe geglaubt, dass er aufgrund des hohen Blutverlustes noch 20 Minuten leben werde. Doch Hasnain wurde wieder gesund: „Ich wusste, dass Jesus mich gerettet hat. Er hat mich beschützt – so, wie er es mir im Traum versprochen hatte. Er hat mir mein Leben zurückgegeben.“ Anschließend sei er aber von radikalen Muslimen verfolgt worden und habe nach Großbritannien fliehen müssen. Seine Eltern hätten ihn verstoßen und sähen ihn nicht mehr als ihren Sohn. In Großbritannien habe es fünf Jahre gedauert, bis seinem Asylantrag stattgegeben worden sei.

Hasnain kündigt an, dass er eines Tages nach Pakistan zurückkehren und dort ein Medizinzentrum aufbauen wolle – obwohl eine Fatwa, also ein religiöses Rechtsgutachten, gegen ihn herausgegeben worden sei, das seinen Tod fordere.

Danke, Herr,
  • für sehr wenige physische Übergriffe auf Christen in unserem Land
  • für die Wolke von Zeugen an gefährlichen Plätzen und ihren Glaubensmut
  • für die Freiheit, ohne Furcht zum Glauben an Jesus einladen zu können.
Bitte, Herr,
  • brich mein Herz durch die Dinge, die Dein Herz brechen!

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