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Mittwoch, 13. Januar 2016

Mehr als ALLES (2)

Gestern haben wir den Eintrag abgeschlossen mit dem Hinweis des Paulus, dass er bereit ist, bestimmte Dinge zu vergessen, „hinter sich zu lassen“, um Jesus besser zu erkennen. Dieses „Dahinten lassen“ kann – wie bei Paulus – bedeuten, etwas aufzugeben oder nicht mehr in Anspruch zu nehmen, was an sich gar nicht unbedingt sündig ist. Wir „vergessen“ ... wir lassen dahinten ... wir geben auf ... für Jesus! Mehr als ALLES, das wir aufgeben, werden wir empfangen, durch die überschwengliche Erkenntnis Jesu. Aber Paulus hat vielleicht noch etwas anderes im Sinn gehabt.

Sicher war Paulus auch darum ein befreiter Mensch, weil er seine unschöne Vergangenheit hinter sich ließ und nicht im Teich der Erinnerungen an seine früheren Sünden angeln ging.

Paulus war ein Christenhasser gewesen – aber Jesus hatte ihm vergeben. Paulus war befreit durch diese Vergebung.
Paulus war ein frommer Heuchler gewesen – aber Jesus hatte ihm vergeben. Paulus lebte jetzt ein Leben im Licht.
Paulus war ein Mörder gewesen – aber Jesus hatte ihm vergeben. Paulus war erlöst von dieser schweren Schuld.

All das gehörte der Vergangenheit an. Paulus hatte es Jesus bekannt, Vergebung empfangen und war jetzt ein Mensch mit reinem Herzen, gutem Gewissen und froher Erwartung.

Auch wir schleppen Lasten und Sünden mit uns herum. Manches sollten wir in Ordnung bringen, aber manchmal ist das auch gar nicht mehr möglich. Was immer möglich ist: Vergebung! Der Sünder Paulus erfuhr diese Vergebung, Befreiung und Leben im Licht.

Lass fallen! Gib ab! Gib auf! Lass Dir von Jesus Vergebung zusprechen!

Warum blühte im Mittelalter das Geschäft mit den Ablassbriefen?  Warum wird um den sogenannten „Weihnachtssegen“ des Papstes „Urbi et Orbi“ soviel Aufhebens gemacht? Nun, nach katholischer Lehre bringt dieser ‚Segen’ allen, die ihn hören, auch über Radio, TV oder Internet, normalerweise einen vollkommenen Sündenerlass. Menschen verlangt es nach Vergebung, Neuanfang und Befreiung.

JESUS VERGIBT!

Sicher hat Paulus auch an sein altes Leben gedacht, seinen Hass auf Jesus und dessen Jünger, seine Morde, seine fromme Heuchelei und viele andere Sünden. Jetzt schreibt er:

Ich vergesse, was dahinten ist,
und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt.

Nimm Dir Paulus zum Vorbild! Den kürzlichen Streit, die Bitterkeit (vielleicht vieler Jahre), die unbekannte Schuld, die sich festgesetzt hat …  Kurz: die Sünden, die Dir zum Ballast geworden sind und Deine Nachfolge hindern: Bekenne sie Jesus! Vergiss, was dahinten ist!

Willentlich „vergessen“ funktioniert natürlich nicht. Aber wir können „dahinten“ lassen, wir können es „der Vergangenheit angehören“ lassen. Wir können an Jesus abgeben und uns befreien lassen.

Lasst uns mit Hoffnung und Zuversicht unseren Lauf laufen. Lasst uns ablegen, was uns ablenkt und was uns verzehrt, auch, wenn es keine Sünde ist. Und was die Sünden angeht: Lasst uns nicht auf Sünden zurückschauen, sondern sie bekennen und hinter uns lassen.

Lasst uns unsere Augen auf das Ziel vor uns richten ... auf den Siegespreis ... auf Jesus, der an der Ziellinie auf uns wartet und der jeden, der zu Ihm kommt empfangen wird.

Zurückschauen wird uns lähmen. Aufs Ziel schauen wird uns mit mehr als ALLES belohnen und den Sieg bringen. Das wusste Paulus und darum triumphiert er in Römer 8:37:

Aber trotz all dem tragen wir einen überwältigenden Sieg davon
durch Christus, der uns geliebt hat.

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