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Freitag, 22. Januar 2016

Ich bin klein, mein Herz mach rein ...

… soll niemand drin wohnen als Jesus allein! Amen!"

Kürzlich hörte ich ein Bekehrungszeugnis, in dem die Person erklärte: "Das war das Gebet, durch das ich Christ wurde."

Ein Formgebet. Ein auswendig gelerntes Gebet. Ein Gebet, das zumindest in der Vergangenheit tausende von Kindern so oder ähnlich vor sich hin sagen, ohne die Bedeutung zu verstehen. Ein Gebet, das man gedankenlos herunterleiern könnte, wenn man es wollte. Auch ich habe dieses Gebet als Kind so oft gesprochen - allerdings genauso gedankenlos wie ich viele andere auswendig gelernte Gebete gesprochen habe.

Nachdem ich dann eine Entscheidung für Jesus getroffen hatte, lernte ich mehr und mehr, "frei" zu beten. So "frei", dass ich mich innerlich den Gebeten gegenüber verschloss, die "auswendig gelernt" waren - einschließlich dem Vater Unser. Ich war einfach "zu cool", was Vorgekautes nachzuplappern. Ich war zu kritisch, etwas, das Millionen von Menschen runterrasseln, als legitim zu akzeptieren, wenn es von Herzen kommt.

GOTT SEI DANK, DASS ER HERZEN VERÄNDERT!

Mittlerweile hat Gott mich eines Besseren belehrt. Sein Mustergebet MUSS zwar nicht wort-wörtlich nachgesprochen werden, wer das aber grundsätzlich verachtet, steht nicht mehr auf dem Boden der Schrift. Tatsache ist, dass wir ein ganzes Buch im Alten Testament finden, das durchaus als Gebetsbuch durchgehen könnte: Die Psalmen. Und welch ein Segen, diese Juwelen im Wort Gottes nicht nur zu lesen, sondern laut und von Herzen nachzubeten.

Ich schäme mich nicht zu bezeugen, dass der Herr mich gesegnet hat durch Gebete, in die Er andere geführt hat, die dann aufgeschrieben und veröffentlicht wurden. Ob es Gebete der Anbetung waren, der Hingabe, der geistlichen Kampfführung oder für Erweckung - solche Gebete von Herzen mitzubeten hat mich oft mit hinein genommen in die Gegenwart Gottes. Um ehrlich zu sein - das geschieht nicht häufig, aber immer wieder mal. Gottes Geist weht eben nicht nur WO er will, sondern auch WIE er will!

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man sich hasst;
 dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.
(Franz v. Assis; 1181-1226) (w)

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