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Freitag, 15. Januar 2016

Eindrücke einer Gebetsnacht

Gebetsnächte beginnen bereits im Vorfeld. Nicht nur was die Gestaltung angeht, sondern auch den geistlichen Kampf. Meine Frau und ich waren nicht die Einzigen, denen der Feind aller Beter grade vor Beginn noch „eins reinwürgen“ wollte. So begannen wir bereits vor der Gebetsnacht zu beten: "Herr, richte uns auf, halte unsere Gedanken auf Dich gerichtet. Lass die Zeit der Anbetung (Singen) eine Zeit der Heilung sein. Trage Deine Salbe auf unsere Herzen auf.“ Anderen ging es ähnlich. Und der Herr hat erhört!!!
Lektion: Wenn Du beten willst, rechne mit feindlichen Störmanövern. Wende Dich an Jesus – und dann bete trotzdem. Lass nicht das Beten fallen. Dann hat der Feind gewonnen!

Um 19:30 Uhr funktionierte der Beamer nicht – also haben wir das Programm geändert, die Andacht vorgezogen und die Anbetungszeit angeschlossen. 23-25 Personen waren gekommen, darunter 2 Kinder (Preis dem Herrn!). Der Anbetung schloss sich eine Zeit des Dankens und Lobens an. Wir beginnen unsere Gebetszeiten gewöhnlich mit gesungener, verkündigter und und gebeteter Anbetung, damit Gott uns Seine Größe und Güte vor Augen malen kann. Es hilft, mit Zuversicht zu beten, wenn wir uns der Macht Gottes bewusst sind.
Lektion: Wenn Du beten willst, lass Gottes Wort reichlich in Dir wohnen. Erlaube dem Geist Gottes, Dir Jesus vor Augen zu malen. Das stärkt den Glauben und macht Mut zum Beten.

Die Gebetsabschnitte waren in verschiedene Bereiche aufgeteilt, die durch 5 Minuten Pausen aufgeteilt wurden (Kaffeepausen sind was Herrliches, besonders in Gebetsnächten). Anliegen waren für die Gemeinde, die verfolgte Gemeinde, für Außenmission und Innenmission (Asylantenarbeit unserer Gemeinde) und das Gebet für Einheit und Erweckung.
Lektion: Vergiss den Kaffee nicht! :-)

Ein Freund leitete das Gebet für Erweckung ein, und während er sprach, kam ich mir vor, wie zur Zeit der alten Prediger. Es waren Worte, die nicht in unsere Zeit hineinpassen, aber in unsere Gemeinden hineingehören. Worte, die man in alten Predigten liest, deren Verkündiger man sich ergraut, mit Nickelbrille und langem Bart vorstellt – aber Worte mit Tiefe. Es waren nicht viele Worte, aber Worte der Kraft. Was wurde gesagt?

Es gibt etwas, das Erweckung vorausgeht. Dazu gehört das Überdenken verdrehter Prioritäten. Die Gemeinde Jesu muss neu ihrem himmlischen Vater und ihrem Retter, Jesus Christus, den Vorrang geben. Die Gemeinde Jesu muss wieder lernen, dem Wort Gottes kompromisslos zu gehorchen, egal, was die Welt sagt. Wenn aber Gottes Volk ihr selbstsüchtiges Leben und ihren Ungehorsam erkennt, kommt es zu neuer Ehrfurcht und Gehorsam gegenüber Gott. Dann schenkt Gott in Seiner Gnade Erweckung.

Wer will das schon hören? „Verdrehte Prioritäten ... Gott hat Vorrang ... kompromisslos gehorchen ... die Welt ist egal ... Selbstsucht und Ungehorsam er- (be)kennen ...“ Wir mögen äußerlich nicken, sogar innerlich zustimmen – aber unsere Herzen zerbrechen lassen, uns vor Gott beugen – das ist noch einmal eine Nummer größer. Das fordert Aktion – konkrete Schritte der Veränderung in einem Maße, dass es sichtbar wird.
Lektion: Wenn Du um Erweckung betest, sei Dir bewusst, dass Gottes Erhörung nicht in unsere Zeit passt – und anders aussehen mag als Du es Dir vorstellst.

Solche Worte sind – selbst im Kontext der Erweckung – unpopulär. Wir bevorzugen Erweckung und Fun ... Erweckung und Party ... Erweckung und Gefühle ... Erweckung und Stärke ...   Gottes Erweckungen aber haben meist andere Erkennungsmerkmale.

Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein zerbrochener Geist;
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, 
nicht verachten. (Psalm 51:19)

Wer möchte schon zerbrochen werden?

Wenn mein Volk, über dem mein Name ausgerufen worden ist, 
sich demütigt, und sie beten und suchen mein Angesicht 
und kehren um von ihren bösen Wegen, 
so will ich es vom Himmel her hören
und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen. (2 Chronik 7:14)

Zerbruch – zerschlagene Herzen – Demut – Gebet – Gott suchen – Umkehr ... das sind die biblischen Kriterien für Erwckung, die Gott in Seinem Wort offenbart. Klar, auch das hat mit Gefühlen zu tun, aber es sind zunächst keine Tränen der Freude, sondern Tränen der Trauer, des Zerbruchs, Tränen für verlorene Seelen und den armseligen Zustand des Volkes Gottes.

Die Gebetsnacht haben wir abgeschlossen mit dem Gebet um Einheit, Zerbruch und neues Feuer Gottes für unsere Herzen. Solche Zeiten machen Mut zu mehr!
Lektion: Gerne wieder!

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