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Donnerstag, 7. Januar 2016

Das Dilemma von Ex-Muslimen

Bahdri, ein junger Mann von 28 Jahren, wird in der Novemberausgabe der HMK Zeitschrift „Stimme der Märtyrer“ vorgestellt. Mit maximaler Brutalität mordete der Nigerianer als Boko Haram Terrorist Männer, Frauen und Kinder und wurde so zu einem Massenmörder. Bereits sein Vater war in einer extremen muslimischen Organisation aktiv, aber durch einen Klassenkameraden kam er in Verbindung mit der Lehre Jesu. Bahdri hatte Begegnungen mit Jesus, fiel aber dann doch dem Terror in die Hände und wurde zum Töten ausgebildet. Drei Jahre lang kämpfte er gegen Christen, bevor er auf Umwegen wieder bei dem Pastor landete, der in seiner Jugend für ihn gebetet und ihm eine Bibel geschenkt hatte. Als er dem Pastor seine Vergangenheit beichtete, war dieser schockiert. „Wie kann ich sicher sein, dass Boko Haram dich nicht geschickt hat, um mich zu töten?“ war seine berechtigte Frage.  

Die Frage des Pastors erinnert mich an die 3 Märtyrer aus dem türkischen Malatya, Pastor Necati Aydın, sein Freund Uğur Yüksel und der Deutsche Tilmann Geske. In Malatya hatten sie Kontakt mit vier jungen, anscheinend am Evangelium interessierten Muslimen, mit denen sie sich immer wieder unterhielten. Wegen ihrem scheinbaren Interesse wurde ihnen auch am Mordtag die Bürotüre geöffnet.

Als Bahdari in Nigeria das Gespräch mit dem Pastor sucht, hat dieser verständlicherweise Angst. Dennoch wird dem jungen Mann geholfen, der sich ganz vom Terrorismus lossagt und seinen Glauben an Jesus erneuert. Jetzt beginnt sein Dilemma. Im HMK Bericht heißt es:

„Für den ehemaligen Boko Haram Kämpfer scheint es fast unmöglich, einer christlichen Gemeinschaft anzugehören, der er so viel unsagbares Leid zugefügt hat. ‚Letztes Jahr bin ich nur dreimal in die Kirche gegangen. Die Leute sehen mir sofort an, dass ich aus dem muslimischen Norden des Landes komme. Einmal sind sie nach dem Gottesdienst nach vorne zu dem Pastor gegangen; sie bezweifelten, dass ich mein Leben wirklich Jesus übergeben hatte. Man ist sehr vorsichtig gegenüber Menschen mit muslimischem Hintergrund. Ich offenbare deshalb nur selten meine Geschichte.’“

Das erinnert an den Christenmörder Saulus, der zum Apostel Paulus wurde. Als Gott Ananias zu Paulus schicken will, ist dessen erste Sorge: „ Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wieviel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem zugefügt hat. Und hier hat er Vollmacht von den obersten Priestern, alle, die deinen Namen anrufen, gefangenzunehmen!“ (Apostelgeschichte 9:13+14)

Selbst, nachdem Paulus mit Vollmacht für Jesus aufgetreten war, glaubte man immer noch nicht an die Echtheit seiner Bekehrung. Der Ex-Verfolger befand sich in einem echten Dilemma. In Apostelgeschichte 9:26+27 heißt es: „Als nun Saulus nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen; aber sie fürchteten ihn alle, weil sie nicht glaubten, daß er ein Jünger sei. Barnabas aber nahm ihn auf, führte ihn zu den Aposteln und erzählte ihnen, wie er auf dem Weg den Herrn gesehen und daß dieser zu ihm geredet habe, und wie er in Damaskus freimütig in dem Namen Jesu verkündigt habe.“

In Damaskus war es Ananias, der seine Furcht überkommen musste und sich um Paulus kümmerte. In Jerusalem war es Barnabas. Männer, die sich von Gott gebrauchen ließen.

Der ehemalige Boko Haram Terrorist Bahdri erklärt: „Die Leute sehen mir sofort an, dass ich aus dem muslimischen Norden des Landes komme.” Auch in unserem Land ist es offensichtlich, wer aus dem Mittleren Osten (im weitesten Sinn) kommt und vermutlich einen muslimischen Hintergrund hat. Auch in unserem Land geraten sie in ein Dilemma. Verfolgt vom islamischen IS sind viele offen für einen neuen Weg, für den Weg Jesu. Sie finden aber eine Unzahl von „Christen“ vor, die mehr erschrecken vor ihrem fernöstlichen Aussehen als vor der Tatsache der Verlorenheit ihrer Seelen. Wo sind wir hingekommen?!

Jesus gab sein Leben für die Rettung unserer Seelen. Wovor haben wir Angst? Lasst uns nicht zu der Unzahl derer gehören, die ihre erlösten Seelen für wertvoller achten als den Auftrag Jesu, unerlöste Seelen für Jesus zu gewinnen. (Ich weiß, dass meine Worte antiquarisch klingen. Wer aber verstehen will, was sie bedeuten, der wird’s auch verstehen!)

Ananias, Barnabas und der nigerianische Pastor gehörten zu einer Minderheit von Menschen, die ihre Furcht bei Jesus ablegten und sich mächtig gebrauchen ließen. Gott fordert uns auf, uns dieser kleinen Gruppe der furchtlosen Gehorsamen anzuschließen. Machst Du mit?

Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Du triffst den Nagel auf den Kopf. 
    Ich habe in letzer Zeit auch oft darüber nachgedacht. 
    Auch als ich mich Heiligabend dabei ertappte, wie ich darüber nachdachte meine Kinder "sicherheitshalber" nicht mit zum Gottesdienst zu nehmen. Aber dann wurde mir nochmal bewusst, dass ich Jesus in allem 100% vertrauen kann und dass ich mich um NICHTS fürchten muss. Er hat alles in seiner Hand
    ... Und unser "südländisch aussehender" Sitznachbar war ein richtiger Segen!
    (Asche auf mein Haupt)

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