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Montag, 7. Dezember 2015

Jan Palach

Geboren wurde Jan Palach am 11. August 1948 in Prag. Er studierte an der Karlsuniversität in seiner Heimatstadt. Palach gehörte zu einer Gruppe, die sich aus Protest gegen den Einmarsch der Sowjetunion und die Niederschlagung des Prager Frühlings entschloss, durch Selbstverbrennung die Öffentlichkeit auf dieses Unrecht aufmerksam zu machen. Am 16. Januar 1969 übergoss er sich auf den Stufen des Nationalmuseums mit Benzin und zündete sich an. Er erlitt Verbrennungen an 85% seines Körpers und starb 3 Tage später im Krankenhaus.

Gestern las ich ein anderes Kapitel aus Jan Palachs Leben. Eigentlich geht es um einen ungenannten Menschen, der durch Nachlässigkeit die Selbstverbrennung nicht verhinderte.

Der Bibellehrer, William MacDonald, schreibt zu dem Vers aus Jeremia 48:10, „Verflucht sei, wer das Werk des Herrn lässig treibt“:

Das Werk des Herrn ist so wichtig, dringend, erhaben und ehrfurchtgebietend, dass ein Fluch auf jedem liegt, der es nachlässig tut. Gott, der das Beste will und auch verdient, kann Faulheit, Zögern, Halbherzigkeit und schlampige Methoden nicht ertragen. Wenn wir an die unendlich wichtigen Dinge denken, um die es geht, wundert uns das nicht.

Im Herbst 1968 gab ein junger Christ in Prag einem anderen jungen Tschechen namens Jan Palach Zeugnis. Jan zeigte aufrichtiges Interesse, worauf der Christ ihm versprach, ein Neues Testament vorbeizubringen. Er war voller guter Absichten, ließ aber Wochen verstreichen, bevor er das Neue Testament überhaupt besorgte. Dann schob er es immer wieder auf, es vorbeizubringen.

Am 16. Januar 1969 stand Jan Palach auf dem Wenzelsplatz, übergoss sich mit Benzin und verbrannte sich. Er hat es nicht mehr erlebt, das ihm versprochene Neue Testament auch nur zu sehen.

Gute Vorsätze sind nicht genug. Es wird oft gesagt, dass die Straßen der Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert sind. Aber durch sie wird die Arbeit nicht getan. Sie müssen in Taten umgesetzt werden. Im folgenden einige Möglichkeiten, wie das geschieht:

Erstens: Lehnen wir es niemals ab, wenn der Herr uns deutlich macht, eine x-beliebige Tat oder einen Dienst für Ihn zu tun. Wenn Er Herr ist, haben wir ihm ohne Wenn und Aber zu gehorchen. Zweitens: Schieben wir die Sache niemals auf. Verzögerungen sind tödlich. Sie rauben anderen Hilfe und Segen und erfüllen uns mit Schuld und Gewissensbissen.

Drittens: Tun wir es sorgfältig. „Alles, was deine Hand zu tun findet, das tue mit deiner Kraft“
(Prediger 9,10). Wenn es überhaupt zu tun wert ist, dann ist es auch wert, gut getan zu werden. Schließlich: Tun wir es zur Ehre Gottes. „Ob ihr nun esset oder trinket oder irgend etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes“ (1. Korinther 10,31).

Wir sollten alle mit der Gesinnung von Amy Carmichael
(1867-1951, englische Indienmissionarin und Dichterin) erfüllt sein, die schrieb: „Die Gelübde Gottes sind auf mir. Ich kann mich nicht aufhalten, mit Schatten zu spielen oder irdische Blumen zu pflücken, bis ich mein Werk getan und darüber Rechenschaft abgelegt habe.“(Quelle: HIER)

Lasst uns die Nachfolge (Jesu) nicht auf die leichte Schulter nehmen. Lasst uns das Werk Jesu nicht lässig treiben. Lasst uns nicht an denen vorbeigehen, zu denen der Herr uns sendet.

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