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Samstag, 26. Dezember 2015

Ich bin nie gegangen, um es herauszufinden!

In einer alten Geschichte geht es um Ben-Efrem, den Hirten, der zur Zeit der ersten Weihnacht als Jugendlicher bei den Schafherden Bethlehems wachte. Mittlerweile ist er alt. Siran, sein Enkel sitzt auf seinem Schoß, und der alte Hirte erinnert sich an jene denkwürdige Nacht. Er erzählt:

„Vor langer, langer Zeit, als ich anfing, ein junger Mann zu werden, war ich eines Nachts mit anderen Hirten in den Bergen Judäas auf dem Feld. Wir hüteten die Herden, als plötzlich ein Engel des Herrn erschien und die Herrlichkeit des Herrn uns umgab. Wir alle fürchteten uns sehr. Aber der Engel sagte uns: „Fürchtet Euch nicht, denn Euch ist heute in der Stadt Davids, der Retter geboren, Christus, der Herr. Ihr werdet das Baby in Windeln gewickelt in einer Krippe finden.“

Nachdem Ben-Efrem bis hierhin erzählt hatte, begannen seine Lippen zu zittern. Er bewegte sich nicht mehr und wurde ganz still. Da drehte sich Siran zu ihm um, schaute ihn mit großen, erstaunten Augen an und fragte: „Aber Großvater – ist das alles? Was hast Du gemacht, als Du diese gute Nachricht gehört hast? War das wirklich wahr, was der Engel erzählt hat? Ist das Christuskind wirklich je geboren worden?“

Der alte Ben-Efrem schüttelte wehmütig seinen Kopf und antwortete: „Ich weiß es nicht. Ich habe es nie gewusst. Ich bin nie gegangen, um es herauszufinden. Manche sagen, es ist alles nur eine Geschichte. Aber andere sagen, sie haben Ihn gefunden: das Licht Gottes! Die Kraft des Herrn! Aber ich selbst  - ich werde mir nie sicher sein. Denn ich bin nie gegangen, um es herauszufinden."

Und Du? Viele von uns in Deutschland, und darüber hinaus, haben die Weihnachtsgeschichte von Kindheit an gehört. Aber sie sind nie hingegangen um Jesus persönlich zu danken und herauszufinden, dass alles wahr ist, was Jesus denen verspricht, die zu Ihm gehören.

Andere sind hingegangen, haben gesehen und geschmeckt, aber als ein trügerisches Sättigungsgefühl einsetzte, sind sie lahm geworden und haben Jesus aus den Augen verloren. Obwohl sie den Weg so gut kennen wie kein anderer (Jesus sagt: Ich bin der Weg), und obwohl sie Jesu Einladung so gut kennen wie kein anderer (Jesus sagt: Kommet her zu mir alle,) ist bei vielen die Trägheit so fortgeschritten, dass sie lieber sitzen bleiben, sich für Zweifel und andere feurige Pfeile öffnen, bis sie geistlich querschnittsgelähmt sind und sich nicht mehr bewegen können.

Mach es anders als der alte Hirte, Ben-Efrem. Heb’ Deinen Hintern hoch und geh! Geh (wieder neu) zu Jesus und schau Ihn Dir an. Du findest zwar nicht mehr das Kind in der Krippe, aber Du findest den Auferstandenen, Wundmale noch intakt. Du findest den, der (immer noch) auf Dich wartet.

Abschließend der Bericht über die Kollegen Ben-Efrems, die nicht sitzenbleiben konnten sondern einfach gehen mussten:

Und sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegend. Nachdem sie es aber gesehen hatten, machten sie überall das Wort bekannt, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, verwunderten sich über das, was ihnen von den Hirten gesagt wurde. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um und priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war. (Lukas 2:16-20)

Mach einen neuen Anfang und geh! Suche Jesus! Suche Ihn wieder neu, wenn Du Ihn aus den Augen verloren hast. Mach Dich auf!
Vielleicht möchtest Du mit Deiner Suche in einem unserer Gottesdienste beginnen. Lass Dich einladen zu unserem letzten Sonntagsgottesdienst in diesem Jahr: morgen, 10:30 Uhr, Bitzegarten 5, Neunkirchen (Siegerland)

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