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Dienstag, 15. Dezember 2015

Ähnlichkeit

Reuben A. Torrey lebte von 1856 bis 1928 und war ein amerikanischer Erweckungsprediger und Theologe, der viele Christen bis heute pägt. Torrey ist unter anderem bekannt für seine Aussagen und Lehren über den Heiligen Geist und zum Thema Gebet. In seinem Buch: „Die Macht des Gebets" schreibt er folgendes:

Manche Leute sind überrascht darüber, dass die Christen heute ihrem Herrn so unähnlich sind. Aber wenn ich daran denke, wie wenig Zeit der Durchschnittschrist im stillen Gebet verbringt, dann staune ich nicht darüber, dass wir dem Herrn so wenig ähnlich sind, sondern darüber, dass wir ihm noch soweit ähnlich sind, wo wir doch so wenig Zeit zum Gebet in der Stille haben.

Torrey hat (meines Erachtens) Recht. Was für eine Gnade unseres Herrn, dass man uns (hoffentlich) überhaupt als Christen erkennt. Was für eine Freude, wenn man uns erkennt, dass wir Gottes Kinder sind, auch, wenn wir uns der Prägung durch Ihn viel zu wenig aussetzen.

Ich muss an Menschen denken, die den Sommer am Meer und den Winter mit Skiern in den Bergen verbringen. Sie sind viele Wochen im Jahr der Sonne ausgesetzt und werden „geprägt“. Man sieht ihnen an, dass sie „in der Sonne“ waren. Die Sonne hat sie gebräunt und (oft) ihr Gemüt erhellt.

Ich muss an unsere Kinder denken. „Woher hat die Kleine all die schlechten Worte?“ fragen sich die  Eltern – und kennen die Antwort darauf, denn „ihre Kleine" geht seit einem halben Jahr in die erste Klasse.

Die Christen in Thessalonich nahmen sich Jesus zum Vorbild und wurden zum Vorbild und zum Segen anderer.

Ein Sprichwort sagt: „Sage mir, mit wem Du umgehst, und ich sage Dir, wer Du bist!“  

Torrey schlägt zu Recht vor, dass unsere Ähnlichkeit zu Jesusin dem Maße wächst, wie wir Zeit mit Ihm verbringen. Und ich bekenne, dass alle Phasen meiner Jesus-Unähnlichkeit mit daher rühren, dass ich zu wenig Intensivzeit in Seiner Nähe und im Gespräch mit Ihm verringe. Das muss sich ändern!

Der letzte Satz in dem Torrey-Zitat macht nachdenklich und gibt Hoffnung. „Ich staune nicht darüber, dass wir dem Herrn so wenig ähnlich sind, sondern darüber, dass wir ihm noch soweit ähnlich sind, wo wir doch so wenig Zeit zum Gebet in der Stille haben.“

Gott bleibt an uns dran. Er hat sich nicht von uns ab- und anderen zugewandt. Er ist bei uns geblieben. Er bleibt bei uns. Er lädt uns ein, zu Ihm zu kommen, mit Ihm zu reden, Ihm ähnlicher zu werden. Ich möchte über das von Torrey beschriebene Durchschnittschristentum hinauskommen und Ihm überdurchschnittlich ähnlich werden. Und Du?

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