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Dienstag, 24. November 2015

Ein Gebet der Puritaner

In ihrem Buch „Zerbruch – Neu belebt von Gott“ erwähnt Nancy Leigh DeMoss ein altes Gebet der Puritaner, einer Reformbewegung vom 16.-18. Jahrhundert.

Beim Lesen des Gebets ertappe ich mich, dass ich über die Beschreibung Gottes mühelos hinweg lesen kann. Ich weiß ja, dass Er so ist.
Ich ertappe mich, dass ich die beschriebenen Erfahrungen nachvollziehen kann, sie mir aber dennoch weit weg scheinen.
Und ich ertappe mich dabei, mich ohne Regung über die gefühlvollen Worte bis zum Ende durchzulesen.

Und doch spüre ich das Gewicht der Wahrheit, Hingabe und Erkenntnis, das aus diesem Gebet spricht; das es wert ist, beachtet zu werden.

Nimm Dir Zeit, das Gebet mal bewusst zu beten, denkend zu beten, vielleicht manche Sätze zu wiederholen, um ihre Aussage zu verstehen. Stör Dich nicht an Worten, die wir heute etwas anders formulieren würden. Bete mit dem Herzen mit. Der Herr segne Dich!

Du herrlicher und heiliger Herr, sanftmütig und demutsvoll,
du hast mich ins Tal des Schauens geführt.
Ich erlebe dort Tiefen, aber sehe dich in der Höhe;
umgeben von Bergen der Sünde erblicke ich deine Herrlichkeit.
Lass mich diesen Widerspruch verstehen,
dass der Weg, der abwärts geht, nach oben führt,
dass ich erhöht bin, wenn ich ganz am Boden liege,
dass ein zerbrochenes Herz ein geheiligtes Herz ist,
dass ein bußfertiger Geist ein jubelnder Geist ist,
dass eine bußfertige Seele eine siegreiche Seele ist,
dass wenn ich nichts habe, ich alles besitze,
dass wenn ich mein Kreuz aufnehme, ich eine Krone trage,
dass Geben Nehmen heißt,
dass das Tal der Ort des Schauens ist.
Herr, am helllichten Tage
können aus den tiefsten Schächten heraus
Sterne gesehen werden, und je tiefer die Gruben sind,
desto strahlender leuchten die Sterne.
Lass mich dein Licht in meiner Dunkelheit entdecken,
dein Leben in meinem Tod,
deine Freude in meinen Sorgen,
deine Gnade in meiner Sünde,
deinen Reichtum in meiner Armut,
deine Herrlichkeit in meinem Tal.
Amen!

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