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Mittwoch, 14. Oktober 2015

Die Kette

Tatsächlich fand ich diese Woche im Internet die Illustration, die ich in meiner ersten  Andacht verwendet habe, die ich vor über 40 Jahren als vielleicht 14jähriger gehalten habe. Hier die Geschichte:

Auf der Nordseeinsel Borkum liegt ein transatlantisches Kabel, das mit schweren Ketten verankert ist. Wenn das Meer bei Ebbe zurückweicht, liegen die Ketten unbedeckt am Strand.

An einem Sonntagnachmittag spielen drei junge Männer auf dem Sandstrand der Insel. Sie versuchen, die schweren Ketten zu heben, indem sie ihre Füße in die Kettenglieder stecken. Wer kann die Kette am höchsten heben? Das ist die Kraftprobe, um die es geht. Plötzlich bleibt der eine mit seinem Fuß in einem Glied der Kette stecken. Die anderen lachen nur und scherzen: „Nun bist du gefangen, nun musst du ertrinken."

Gemeinsam versuchen sie, den Freund zu befreien. Aber der Stiefel lässt sich nicht aus der Kette lösen und auch der Fuß kann nicht aus dem Schuh gezogen werden. Von ferne meldet sich ein unheimliches Brausen. Immer näher tönt es in den Ohren der Jungen. Die Flut kommt!

In Todesangst arbeiten sie an der Befreiung ihres Freundes. Umsonst! Der Fuß bleibt in der Kette stecken. Die Wogen kommen näher. Die beiden müssen aufgeben, um sich selbst zu retten. Über dem Einsamen in der Kette schlägt die Flut zusammen.

Aus dem Spiel wurde bitterer Ernst. Ein Leben an der Kette geht zugrunde.

Die Geschichte grenzt an Grausamkeit und erinnert an die vielen Grausamkeiten des Lebens. Und doch ist die Parallele so offensichtlich. Wir alle hängen an einer Kette, die uns nicht frei gibt: Es ist die Kette der Sünde. Und aus der Ferne grollt bereits der Tod. Paulus schreibt in Römer 6:23:

„Der Lohn der Sünde ist der Tod“.

Zunächst lachten die Jungen und scherzten mit der Wahrheit: „Nun bist Du gefangen und musst sterben!“ Dann versuchten sie die Befreiung mit vereinten Kräfte – vergeblich. Das Scherzen blieb ihnen im Halse stecken, als sie sahen, wie die Kette zur Todesfalle wurde.

Genauso handeln viele Menschen. Zunächst wird die Sünde bagatellisiert und darüber gelacht. Wenn dann das Todesgrollen aus der Ferne immer lauter wird und näher kommt, müht man sich verzweifelt und vergeblich, von der Kette der Sünde los zu komme: Lügen ungeschehen zu machen, Unreinheiten zu vergessen, verletzende Worte und Taten auszugleichen – aber alles vergeblich.

Aber die Illustration muss nicht bis zum Ende stimmen. Gott gibt uns Hoffnung. In Römer 6:23 heißt es weiter: „Die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.“ Jesus selbst bietet Seine Hilfe an, wenn Er sagt: „Jeder, der sündigt, ist ein Gefangener der Sünde. Wenn euch der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Johannes 8,34.36)

 „Wenn euch der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Joh 8,36)

Wenn Du bis heute mit Sünde verkettet bist, warum bittest Du Jesus nicht heute, Deine Sünde zu vergeben und Dich frei zu machen? Er hat versprochen, es zu tun!

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