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Donnerstag, 22. Oktober 2015

Der Acker muss beurteilt werden!

Es ist mittlerweile ein paar Jahre her, dass diese Notizen auf meinen Notizblock gekommen sind. Während einer Freizeit ging es um die Notwendigkeit der Veränderung. Der Redner aus Irland ließ immer wieder eine Aussage durchdringen: Jesus genügt!

Ich meine, seine Worte können auch heute noch segnen, wer sich segnen lässt.

In der ersten Predigt ging es um das Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld. In Markus 4:14 lesen wir: Der Sämann sät das Wort.

Offensichtlich liegen die Ergebnisse, die im Zuge des Gleichnisses entwickelt werden, weder am Sämann, noch am Wort Gottes. Das Wort Gottes ist kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und richtet aus, zu was es gesandt ist. Nicht der Prediger, noch das verkündigte Wort Gottes sind das Problem. Das Problem ist der Zustand des Landes, auf das gesät wird. Vier Herzenszustände werden aufgezeigt:

  1. Das verhärtete Herz. Wo der Boden nicht gepflügt und empfänglich gemacht wurde, ist er hart, nimmt das Wort nicht auf und der Gegenspieler Gottes nimmt es weg.
  2. Die zweite Herzenskondition sind nicht verhärtete, sondern seichte Herzen. Das Wort wird aufgenommen. Freude, Halleluja, Preis dem Herrn am Sonntag – und ab Montag wieder das alte Lied.
  3. Das dritte Herz ist ein Herz, das das Wort inmitten von Dornen aufnimmt. Das Wort kommt hinzu, die Dornen bleiben. Da sind (und bleiben) Sorgen, da ist (und bleibt) der Betrug des Wohlstandes, da sind (und bleiben) die Begierden des Lebens. Ja, das Wort Gottes kommt hinzu, wird aber nach kurzer Zeit erstickt. Zu viel anderes noch drin. Nicht umsonst sind Jesusjünger aufgefordert, Jesus von ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Gemüt und ganzer Kraft zu lieben. Wenn wir das tun, sind wir so mit dem Besten beschäftigt, dass kein Platz mehr ist für was anderes.
  4. Natürlich gibt es auch das gute, vorbereitete und empfängliche Herz.. Und das bringt 30, 60 oder 100fältig Frucht. Das ist ein übernatürlicher Prozentsatz.
Dieses Gleichnis fordert uns auf, nicht den Prediger zu kritisieren und noch weniger das Wort Gottes. Nicht Sämann oder Saat, nicht Verkündiger oder das Wort Gottes, sondern unser Herz macht den Unterschied. Wir haben die Tendenz, unser Herz unbeurteilt zu lassen, den Prediger aber „oft nicht unstreng“ zu bewerten (um es vorsichtig und milde auszudrücken): zu wenig Beispiele, zu lange Predigt, zu kurze Predigt, 6 Punkte, prima Witze, schwache Anwendungen ... . Und so gehen wir nach Hause, haben unser Urteil abgegeben über alles mögliche – nur nicht über das, was der Beurteilung bedarf: Der Zustand unseres Herzens.

Diese Gedanken haben mich herausgefordert. Nicht Verkündiger oder gar das Wort will ich beurteilen. Vielmehr möchte ich mein Herz beurteilen. Ist es vorbereitet? Habe ich es (soviel an mir liegt) vorbereitet? Habe ich es geöffnet für das Wirken des allmächtigen Gottes durch Seinen schwachen Boten? Ist mein Herz verhärtet, ist es seicht und auf den Gottesdienst beschränkt? Ist mein Herz überfüllt mit vielem, das Gottes Wort keine Entfaltung erlaubt? Oder kann es gefüllt werden mit Jesus und Seinem Wort – und Frucht bringen für Ihn. (w)

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