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Samstag, 26. September 2015

Geben - und das auch noch fröhlich?

Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: 
nicht mit Verdruss oder aus Zwang, 
denn einen fröhlichen Geber liebt Gott. (2 Korinther 9:7)

Gott hat gut reden. Er hat alles, braucht nichts und wird nie ärmer. Aber Er möchte nicht nur, dass wir geben, sondern noch dazu, dass wir fröhlich geben. Ein Mädchen im Kindergottesdienst hatte das verstanden. Ihre Mutter wollte sie eine geistliche Lektion lehren. Sie gab der Tochter eine 1 Euro Münze und eine 2 Euro Münze. „Was immer du in die Kollekte geben möchtest, kannst du rein werfen. Das andere Geldstück ist für dich!“ sagte sie.  Als die Tochter aus der Gemeinde kommen, fragt die Mutter ganz interessiert: „Na, welches Geldstück hast Du denn in die Kollekte gegeben?“ „Nun,“ antwortete die Tochter, „zunächst wollte ich die 2 Euro Münze rein tun. Aber dann sagte der Prediger vorne, dass wir alle fröhliche Geber sein sollten. Und ich wusste, dass ich viel fröhlicher sein würde, wenn ich den einen Euro weggeben würde. Und das habe ich getan!“  Lustig, aber ehrlich! Vielleicht hatte das Kind mehr verstanden als viele Erwachsene. Wie etwa der junge Mann, der seinem Pastor erzählte, er habe Gott 10% seines Einkommens versprochen. Sie beteten gemeinsam, dass der Herr die Karriere des jungen Mannes segnen würde. Zu der Zeit verdiente der junge Mann 60 Euro die Woche – und gab treu 6 Euro für den Herrn. Nach einigen Jahren war sein Einkommen so gestiegen, dass er jede Woche 600 Euro dem Herrn gab. Eines Tages besucht er den Pastor seiner Gemeinde und fragt ihn, ob er nicht von seinem Versprechen befreit werden könne. Jede Woche 600 Euro, 10% seines Verdienstes, dem Herrn zu geben, sei wohl doch etwas viel.  „Ich sehe keinen Weg, wie Du von Deinem Versprechen befreit werden kannst,“ meinte der Pastor. „Aber wir können Gott bitten, Dein Einkommen auf 60 Euro zu reduzieren, dann hast Du kein Problem mehr, 6 Euro pro Woche zu geben.“

Fröhlich war der Geber, solange er wenig hatte, sich über alles dankbar freute, und der zu gebende Betrag minimal war. Mit dem Wachstum des zu gebenden Betrags wuchs der Missmut über das Geben. Auch wenn wir es nicht gerne zugeben – für die meisten Menschen irgendwo nachvollziehbar. Trotzdem steht Gottes Aussage, dass Er den fröhlichen Geber liebt. Und Gott weiß tatsächlich, wovon Er redet. Es ist wohl richtig, dass Er nichts braucht, weil Er alles besitzt. Und dennoch hat Er weit über die Schmerzgrenze hin gegeben. Als der Vater seinen Sohn Jesus als Retter sandte, war dies mehr, als Menschen je geben könnten. Gesunde Eltern würden ihren gesamten Reichtum geben, um ihre Kinder zu retten. Gott gab mehr als Seinen gesamten Reichtum. Gott gab Jesus. Eltern wären bereit, ihr Leben zu geben, um dass ihrer Kinder zu retten. Gott war bereit, seinen einzigen Sohn zu geben, um uns zu retten. Ja, Gott wusste sehr wohl, wovon er sprach, als Er sagte, einen fröhlichen Geber zu lieben.

Gottes selbstloses Geben können wir nicht übertreffen. Aber Seine Liebe können wir erfahren, indem wir gerne geben. Sicher, in den zitierten Versen ist an Finanzen gedacht. Aber wir sind nicht gezwungen, die Aussage auf Finanzen zu beschränken. Wer mit frohem Herzen an Gott gibt, wird Gottes Liebe schmecken, sei es dass Seine Gabe finanzieller Art ist, sei es, dass es Zeit, Kraft, Dienste oder sonst etwas ist, dass wir fröhlich an Gott abgeben.

Ja! Geben, und dass auch noch fröhlich! Aber was für ein Resultat: Die Erfahrung der Liebe Gottes! (w)

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