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Montag, 14. September 2015

Ganz nah dran

Im frühen 20. Jahrhundert vertrieben die Briten, Australier und die Neuseeländer die Türken aus Palästina. Der Weg durch die Wüste dauerte länger als die Wasservorrat ausreichten.

Die Wasserflaschen waren leer und die Sonne brannte ohne Erbarmen. Geier begleiteten den Zug. Die Köpfe der Männer dröhnten, die Augen waren blutunterlaufen, die Zungen angeschwollen, die Lippen brachen auf.  Wer die Kolonne verließ, wurde nie wieder gesehen. Mit dem Mut der Verzweiflung wollte man sich bis Sheria durchschlagen, wo man von Wasservorräten wusste. Würde man Sheria nicht vor Einbruch der Nacht erreichen, würden Tausende von Soldaten sterben. Es war ein Kampf ums Überleben. Als Sheria in Sicht kam, war das erste, das man sah, die großen Steinzysternen, die voll klaren, kühlen Trinkwassers waren.

Das Fließen des Wassers, das die Zysternen füllte, brachte die verdurstenden Soldaten fast um den Verstand. Dennoch beschwerte sich niemand, als der Befehl zur Aufstellung gegeben wurde. Die Prioritäten: Zuerst die Verwundeten, dann der Wachdienst, dann Truppe nach Truppe. Es dauerte 4 Stunden, bis der letzte Mann an Wasser gekommen war. Und die ganze Zeit waren sie nur 6 Meter von einer kleinen Steinwand entfernt, auf deren Rückseite Tausende von Litern Wasser waren.

Lange Zeit waren sie ganz nah gewesen – aber nicht an der Quelle.
Sie hatten es fast sehen können, sie konnten es hören – aber sie waren nicht an der Quelle. Es waren 4 lange Stunden des Durstes, der Qual und der Trockenheit – ganz nah an der Quelle.

Wie lange leidest Du – Du Jünger Jesu – schon Durst? Wie lange versuchst Du schon, den Durst Deiner Seele ohne Jesus zu löschen?
So nah dran – und doch nicht an der Quelle! Was für eine Qual, was für eine Trockenheit! Willst Du Dich nicht heute – nicht jetzt – aufmachen, die Tümpel hinter Dir lassen und das Leben beginnen, das Jesus Dir versprochen hat? Es liegt nicht an Jesus! DU must kommen! (w)

Kommentare:

  1. „Wenn wir in uns selbst ein Bedürfnis entdecken, das durch nichts in dieser Welt gestillt werden kann, dann können wir daraus schließen, dass wir für eine andere Welt erschaffen sind.“
    C.S. Lewis

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  2. Cooles Zitat. Wird sich wohl irgendwann auf einer Sonntagsseite im Blog wiederfinden. :-) Gesegnete Woche!

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