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Montag, 21. September 2015

Aspekte zur Pilgerreise

Vor 9 Tagen ging die schockierende Nachricht über einen furchtbaren Unfall in Mekka um die Welt. Ein Riesenkran war auf die das Dach der großen Moschee gestürzt. Erst heute beginnt offiziell die diesjährige Pilgerreise (Hajj), die wieder über 2 Millionen muslimische Pilger nach Mekka bringen wird. Aber zur Zeit des Unfalls waren nach der amtlichen Nachrichtenargentur bereits 800.000 Pilger im Land. Viele waren zur Zeit des Unglücks beim Freitagsgebet in der Moschee, als sich der Kran durch das Dach bohrte. Das Resultat: deutlich über 100 Tote und weit über 200 Verletzte.

Fast jedes Jahr kommt es während der Pilgerreise zu tragischen Unfällen. 2006 kam es zu einer Massenpanik mit 350 Toten. 1990 starben sogar mehr als 1400 Menschen bei einer Massenpanik. Hunderte starben bei einem Anschlag mit Geiselnahme im Jahr 1979. Auch in den Jahren dazwischen starben immer wieder Pilger bei Unglücken.

Egal ob es muslimische Pilger sind, die auf der Hajj ums Leben kommen, oder ob es hinduistische Pilger sind, die alle 12 Jahre ihr Pilgerreise antreten und ihr Leben dabei verlieren – immer ist es eine traurige Nachricht. Wer über solche Tragödien Genugtuung oder Schadenfreude empfinden kann, ist krank. Wer keinen Gedanken an die Hunderte oder gar Tausende verlorener Seelen verliert, dem fehlt ein gutes Stück vom Herzen Jesu.

Aber die islamische Pilgerreise hat nicht nur über Unglück und Tod zu berichten. Die Hajj hat auch schon so manch einem Muslim zum Leben verholfen. Natürlich gehen diese Nachrichten nicht um die Welt. Im Gegenteil – sie müssen vorsichtig behandelt werden. Aber durch Träume und Visionen ist Jesus schon so manch einem Muslim erschienen. Es gibt Zeugnisse von ehemaligen Muslimen, die als Muslime nach Mekka gereist – und als Jünger Jesu in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Andere haben Begegnungen mit Jesus gehabt, die sie auf eine Suche nach Leben und Vergebung geschickt haben. Nach einer Zeit fiel dann auch bei ihnen die Entscheidung zur Nachfolge Jesu.

Leben für die einen, Tod für die anderen. Das Leben der einen darf uns erfreuen, der Tod der anderen muss uns entsetzen. Beides sollte uns anspornen, zu beten. Lasst uns beten, dass Gott auch in diesem Jahr den geistlichen Hunger vieler muslimischen Pilger stillt, indem Er ihnen begegnet und sich ihnen offenbart.

In den nächsten Tagen wollen wir gemeinsam über Aspekte der Hajj (islamischen Pilgerreise) nachdenken. Möge der Herr unsere Herzen erweichen und ansprechen und unsere Gebete für die islamische Welt intensivieren.

Betest Du mit?

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