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Montag, 29. Juni 2015

In welcher Zone lebe ich?

Dieser Tage habe ich ein Buch gelesen über Dr. Yonggi Chos Gemeinde in Südkorea. Das Buch war interessant genug, dass ich es zu Ende gelesen habe. Die inspirierenden Ideen kamen allerdings eher scheibchenweise. Empfehlen werde ich es nicht. Ein Gedanke, der mich inspirierte, war das Zeugnis eines Lehrers über einen Besuch auf dem berühmten Gebetsberg. Er schreibt: Dort in der neutralen Zone zwischen Süd- und Nordkorea waren das Gebet und der Lobpreis Gottes der Mittelpunkt des Geschehens. Hier war für mich von einer „neutralen Zone“ nichts zu spüren, hier befand ich mich eindeutig in einer „Gotteszone“.

Eine gute Beschreibung für unser Leben. Tatsache ist: eine neutrale Zone in der Nachfolge Jesu gibt es nicht. Gottes Wort teilt die Menschen ein in Gerettete und Verlorene, solche, die in der Finsternis leben und solche, die im Licht leben. Da sind die Vielen auf dem breiten Weg und die kleine Schar auf dem schmalen Weg. Da sind die Schafe und die Böcke, die, die drinnen sind und die, die draußen sind. Da ist keine neutrale Zone dazwischen.

Manchmal sind wir versucht, „neutrales Land“ zu suchen. Ich erinnere mich gut an das Gespräch mit einer Bekannten auf den Philippinen, die sich aus ihrem Dienst in der Gemeinde (Kinderarbeit) verabschiedete mit den Worten: „Ich brauch mal eine Auszeit“. Ich erinnere mich, wie mir vor Monaten jemand erklärte: „Ich brauch mal Zeit für mich. Ich muss einfach mal eine Pause haben.“

Mit keinem Gedanken möchte der Herr, dass wir zusammenbrechen unter Diensten, die wir für Jesus tun. Darum gibt Er uns auch nie mehr, als wir mit Treue für Ihn tun können. Lässt ein Dienst uns ausbrennen, liegt es sicherlich nicht daran, dass wir uns in der Gotteszone aufgehalten haben, denn dort werden wir nicht überfordert. Es ist, wenn wir die Gotteszone verlassen oder vernachlässigen, dass unsere Kräfte schwinden. Natürlich wollen wir nicht die Gotteszone verlassen. Wir würden nie den schmalen Weg verlassen wollen, nie den Lichtkegel der Liebe Gottes verlassen wollen, um zurück zu gehen in die Finsternis.

Aber vielleicht suchen wir manchmal eine neutrale Zone. Eine Zone, die uns mehr Unabhängigkeit von Gott gibt, weniger geistliche Verantwortung, mehr Freiheit zu eigenen Entscheidungen, ohne Gott fragen zu müssen. Wenn diese Gedanken kommen, sind wir nicht mehr im Zentrum des Lichtes Gottes. Wir bewegen uns aber auch nicht auf neutrales Land zu. Ganz für Jesus – oder eben nicht. Das sind die Optionen. Nachfolge oder keine Nachfolge. Das sind die Optionen. Nachfolge „aus der Ferne“ versuchte Petrus einmal – und fiel fürchterlich auf die Nase.

Lasst uns in der Gotteszone leben. Lasst uns im Lichtkegel der Liebe Gottes Frieden, Zuversicht und Wärme finden. Lasst uns den Gedanken, aufgeben, dass es neutrales Land gibt, in dem wir mal ausruhen können oder eine Pause machen können von der Nachfolge. Auftanken, neue Kraft schöpfen, Jesus lieben – all das geht nur in der Gotteszone, im Zentrum des Lichtkegels Gottes.

Wer da lebt, lebt im Segen!

Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, 
so haben wir Gemeinschaft miteinander, 
und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.  
(1 Johannes 1:7)

Denn ihr wart einst Finsternis; jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn. 
Wandelt als Kinder des Lichts! (Epheser 5:8)

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