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Donnerstag, 11. Juni 2015

Hoffnung(-slos)

Vor Wochen hörte ich die Geschichte eines Mannes aus Nordkorea, einem der ärmsten, brutalsten und geheimnisvollsten Länder der Welt. Der junge Mann schlug sich durch als Bettler und Gelegenheitsarbeiter. Er verlor einen Teil seiner Familie und war manches Mal dabei, sein Leben wegzuwerfen und aufzugeben. Warum tat er es nicht? Weil zwischendrin immer wieder mal Hoffnung aufkam, dass sein Leben vielleicht doch besser würde.

Hoffnung ist für uns Menschen ganz wichtig. Ein Sprichwort sagt: „Hoffnungslosigkeit ist der beste Freund des Bestatters“ Menschen ohne Hoffnung lassen sich gehen.

Ein Therapeut, der das Nazi Konzentrationslager überlebte, beschreibt, wie Gefangene mental und körperlich ganz schnell abbauen, wenn sie die letzte Hoffnung verlieren. Er schreibt:

Solche Gefangenen ohne Hoffnung geben plötzlich von einem Tag zum anderen auf. Andere Gefangene versuchen, ihnen Mut zu machen – aber vergeblich! Die Aufseher beginnen, sie zu schlagen – aber vergeblich! Sie liegen nur noch in ihrer Hoffnungslosigkeit – bis sie sterben.

Auch in der Bibel wird uns von Menschen erzählt, die keine Hoffnung mehr hatten: König Saul verlor seinen letzten militärischen Einsatz und die feindlichen Soldaten saßen ihm schon im Nacken. Ohne Hoffnung stürzt er sich in sein eigenes Schwert und bringt sich um. Der ungerechte Judas verkauft den gerechten Jesus an die Feinde. Als er erkennt, was er getan hat, verliert er alle Hoffnung, nimmt sich einen Strick und hängt sich auf.

Der Apostel Paulus predigt in der Stadt Philippi das Evangelium. Zum Dank werden er und sein Freund Silas brutal gefoltert und in ein dunkles Gefängnis geworfen. Aber die beiden haben große Hoffnung. Sie beten und singen trotz ihrer Schmerzen und Gott hört sie. Durch ein Erdbeben öffnen sich die Gefängnistüren. Jetzt ist der Gefängniswärter völlig hoffnungslos. Er hat Angst, dass ihm alle Gefangenen entfliehen und er dafür zur Rechenschaft gezogen wird. Als er sich in seiner Hoffnungslosigkeit das Leben nehmen will, ruft ihm Paulus zu und sagt: Tu’s nicht! Wir sind alle noch hier. Anschließend erzählt Paulus dem Mann von Jesus. Der Wärter kriegt neue Hoffnung und fängt ein neues Leben an.

Auch heute ist Hoffnungslosigkeit ein großes Problem. Menschen haben die Hoffnung verloren, weil sie unfair behandelt wurden, weil sie all ihren Besitz verloren haben, weil sie ganz schlimm krank sind oder weil sie so viel Böses getan haben, dass sie keine Hoffnung haben, in ihrem Leben noch einmal neu und mit neuer Hoffnung beginnen zu können.

Der Apostel Paulus bekennt: „Jesus Christus ist unser Retters und unsere Hoffnung!(nach 1 Timotheus 1:1). An anderer Stelle ermutigt er die Hoffnungslosen: (nach Phililipper 4:6): „Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft Gott um alles bitten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm!”

Christen müssen nicht verzweifeln. Wenn irgendjemand auf der Welt Grund zur Hoffnung hat, dann sind es die Menschen, die Jesus persönlich kennen und Ihm nachfolgen. Ihre grundsätzliche Zuversicht ist, dass Jesus Jesus ihr Herz gereinigt hat und in diesem Moment einen Platz in der Herrlichkeit des Himmels für sie vorbereitet. Weiter ist ihre Zuversicht, dass Er ihre Nöte kennt und ihnen in ihren Sorgen begegnet, dass Ihm kein (KEIN!) Ding unmöglich ist, auch, wenn es menschlich unvorstellbar ist und dass Er alles gut und richtig machen wird. Das erkannt auch der Psalmist:


Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? 
Harre auf Gott, denn ich werde(!) ihm noch danken 
für die Rettung, die von seinem Angesicht kommt! (Psalm 42:6)

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