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Mittwoch, 8. April 2015

Rabe und Fuchs

Immer wieder mal lassen wir an dieser Stelle den griechischen Dichter Äsop mit einer seiner Fabeln zu Wort kommen. Äsop lebte vor ca 1400 Jahren, aber seine Geschichten illustrieren  interessante Wahrheiten.
 
Ein Rabe hatte einen Käse gestohlen, flog damit auf einen Baum und wollte dort seine Beute in Ruhe verzehren. Da es aber der Raben Art ist, beim Essen nicht schweigen zu können, hörte ein vorbeikommender Fuchs den Raben über dem Käse krächzen. Er lief eilig hinzu und begann den Raben zu loben: »O Rabe, was bist du für ein wunderbarer Vogel! Wenn dein Gesang ebenso schön ist wie dein Gefieder, dann sollte man dich zum König aller Vögel krönen!« 

Dem Raben taten diese Schmeicheleien so wohl, dass er seinen Schnabel weit aufsperrte, um dem Fuchs etwas vorzusingen. Dabei entfiel ihm der Käse. Den nahm der Fuchs behänd, fraß ihn und lachte über den törichten Raben. 

Natürlich bleibt die Hoffnung, dass sich niemand in dieser Fabel wiederfindet. Diese Hoffnung ist allerdings eher klein. Äsop illustriert in seiner Fabel die Tatsache, wie gefährlich und verlustreich jeglicher Stolz ist.

Gottes Wort sagt uns: *
„Stolz kommt vor dem Zusammenbruch,
und Hochmut kommt vor dem Fall.“ 

Wenn einer zugrunde gehen soll, wird sein Herz zuvor stolz; 
und ehe man zu Ehren kommt, muss man demütig sein.“

Der Hochmut eines Menschen erniedrigt ihn; 
der Demütige aber erlangt Ehre.“

Wer sich aber selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; 
und wer sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden.“

Sogleich aber schlug ihn ein Engel des Herrn, dafür, 
dass er nicht Gott die Ehre gab. 
Und von Würmern zerfressen, verschied er.“

„Gott widersteht den Hochmütigen; 
den Demütigen aber gibt er Gnade.“

Kein Mensch verliert wegen seinem Stolz ein Stück Käse. Und wenn es doch so ist, ist es leicht ersetzbar. Die Folgen von Stolz, die im Wort Gottes genannt werden, sind unter anderem, Zusammenbruch, Fall, Zugrunde gehen, Erniedrigung, Tod, Widerstand Gottes.
Mann, bloß das nicht!

Aber wie leicht bilden wir uns etwas ein, was uns gelingt, was uns sichtbar macht, unseren Namen oder unser Werk erwähnt. Besonders im Dienst für Jesus ist Stolz äußerst schädlich, denn der Herr wird die Ehre, die Ihm zusteht, mit niemandem teilen. Und da Er es ist, der uns Kraft gibt, der uns begabt und der „das Haus“ baut, gehört Ihm alle Ehre. Die will Er nicht teilen, da Menschen sonst in die Irre geführt werden. Was hilft es, wenn die Augen der Menschen hochachtungsvoll auf uns gerichtet sind – statt auf den, auf den wir hinweisen? Was nützt es, wenn Menschen positiv über uns reden – ohne zu wissen, wer uns so gemacht hat, wie wir sind? Johannes der Täufer erkannte das und betete ganz richtig: (Johannes 3,30):

"Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen."
 * (Sprüche 16,18; 18:12; 29:23; Matthäus 23:12; Apostelgeschichte 12:23; Jakobus 4:5; u.a.)

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