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Samstag, 28. März 2015

3000 km für mein Frühstücksbrötchen

Kürzlich kam mir die Frage in den Sinn, wieviel Arbeit eine Biene leisten muss, um ein einziges Glas Honig zu produzieren. Wenn man die Fakten kennt und die übervollen Regale im Supermarkt sieht – es gibt über 100 verschiedene Honigarten – dann kann man sich nur schwer vorstellen, welches Arbeitspensum in den Gläsern versteckt ist.

Sicherlich kommt es auf die Art und Qualität des Honigs an und auf den Ort, an dem die Bienenstöcke aufgestellt sind. Daher weichen auch die Antworten voneinander ab.

Der Experte, Dr. Christoph Otten vom Bieneninstitut Mayen muss es wissen. Er informiert, dass es 2,5 Kg Rapsnektar braucht für ein 500g Glas Honig. Die Honigblase einer Biene hat ein Fassungsvermögen von 0,05 Gramm. Da die Hälfte des Nektars für den Eigenbedarf benötigt wird, bedarf es etwa 100.000 Flugeinsätzen für ein Glas.

500 Meter bis 1 Km dürfte die Flugstrecke pro Einsatz betragen, was pro 500g Glas eine Flugstrecke von durchschnittlich 75.000 Km nötig macht. Eine Biene umkreist demnach für ein Glas Honig fast zweimal den gesamten Globus. Als Zusatzinformation erklärt uns der Experte, dass die 25g Portion unseres Honigbrötchens dem Äquivalent von 3000 Bienenkilometern entspricht.

Zusätzlich zur Nektar / Honigproduktion werden pro Liter Honig nebenbei ca 10 Millionen Blüten bestäubt. Und bei der Umwandlung von Nektar zu Honig leistet die Biene dem Imker ganz gehörige Vorarbeit – zusätzlich zum Sammeln.

Mit diesen Informationen im Hintergrund wundert es nicht mehr, dass man Honig auch als flüssiges Gold bezeichnet und die Sammlerinnen als „fleißige Bienchen“.

Als „flüssiges Gold“ wird das Wort Gottes nicht bezeichnet. Aber es wird sogar als wertvoller erachtet als das Gold dieser Welt. In Psalm 19:11+12 heißt es über die Worte des Herrn:

„Sie sind begehrenswerter als Gold und viel Feingold, 
süßer als Honig und Honigseim 
Wer sie befolgt, empfängt reichen Lohn.“

Um in den Genuß eines Honigbrötchens zu kommen, muss eine Biene ca 3000 Flug und Arbeitsstunden bewältigen. Um in den Genuß der Segnungen des Wortes Gottes zu kommen, bedarf es auch der Hingabe. Wir können die Bibel als Pflichtlektüre lesen – und sie völlig  unbeeindruckt wieder aus der Hand legen. Wir können uns aber auch die Mühe machen, in sie einzudringen, über ihren Text zu meditieren, ihn zu erforschen, zu befragen. Um an ihren wertvollen Segen zu kommen, der im Wort Gottes verborgen ist, müssen wir „fleißige Bienchen“ werden, die Mühe und Arbeitsaufwand nicht scheuen. In Sprüche 6:6 heißt es:

Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh ihre Wege an und werde weise!”

Und während der Vers sich primär auf die Bereitschaft zur praktischen Arbeit bezieht, tun wir sicher gut daran, ihn auch auf das Erforschen des Wortes Gottes zu beziehen. In Psalm 119:162 ruft uns der Psalmist zu:

Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.“

Diese Erfahrung wünsche ich uns allen! (w)

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