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Mittwoch, 8. Januar 2014

Weichspülverkündigung

Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir zu Beginn unserer Ehe bei unseren gemeinsamen Wocheneinkäufen immer wieder mal Weichspüler mit nach Hause brachten. Das Restultat war fühlbar und riechbar. Weichspüler als Zusatz im Waschprogramm hat schon seine vorteilhafte Wirkung.


Weichspüler in der Predigt und im Leben von Kindern Gottes haben den gegenteiligen Effekt.

Ganz am Anfang – also wirklich GANZ am Anfang – hat uns der Vater der Lüge das Weichspülen beigebracht. Gott hatte gesagt: „Ihr dürft von jedem Baum essen, außer von einem. Esst ihr davon, werdet ihr sterben.“ Satan wollte diese Aussage weichspülen: „Quatsch! Ihr werdet nicht sterben. Gott will nur nicht, dass ihr werdet wie er. Ihr werdet nämlich sein wie Gott. Die negativen Folgen dieser Weichspülverkündigung kennen wir!

Kain wollte seine Sünde weichspülen. „Weiß nicht, wo Abel ist. Bin ich sein Bodygard?“ Die Folgen kennen wir.

David sagte: „Die Frau ist schön, sie ist allein – und ich bin König.“ Dann gab er noch einen drauf und wollte seinen Ehebruch durch Irreführung weichspülen. Den Rest kennen wir.

Das Nordreich Israel vertraute immerzu den Propheten Baals, die auch als Lügenpropheten bezeichnet werden. Sie huldigten den gottlosen Königen und sagten ihnen, was diese hören wollten. Weichspülverkündigung, die nach dem Mund redet.

Ananias und Saphira wollten ihre Sünde weichspülen. Sie logen, indem sie die Wahrheit verschwiegen und ihre Freunde irreführen wollten. Den Rest kennen wir.



Und das ging und geht immer so weiter und nimmt zu. Woher wir das wissen? Die Bibel beschreibt es. In 2 Timotheus 4:3 (NLÜ) prophetzeit Paulus:



„Denn es kommt eine Zeit, in der die Menschen nicht mehr auf die gesunde Lehre hören werden. Sie werden sich von ihren eigenen Wünschen leiten lassen und immer wieder nach Lehrern Ausschau halten, die ihnen sagen, was sie gern hören wollen.“



Das sehen wir heute mehr als zu irgendeiner anderen Zeit. Zu jeder Zeit hat es Menschen gegeben, die Gutes böse nannten und Böses gut. Aber heute sind diese Menschen als Lehrer in die Gemeinde Jesu eingedrungen und verbreiten durch Weichspülverkündigung ihre Lehre. Schlagworte sind Liebe, Verständnis, Toleranz, anderes Zeitalter, ...nicht so gemeint und dergleichen. Am Ende ist die Lehre weichgespült und hat mit Gottes Wort nichts mehr zu tun.



Micha im Alten Testament und Johannes der Täufer im Neuen Testament sind Beispiele für Zeugen Gottes, die nicht bereit waren, ihrer Verkündigung den Weichspüler Satans beizufügen. Micha, der sich als Einziger gegen 400 Weichspülpropheten stellte, kostete seine klare Aussage möglicherweise das Leben. (1 Könige 22) Johannes der Täufer wurde wegen seiner klaren Verkündigung hingerichtet. König Herodes lebte in Ehebruch und Inzucht. Das verurteilte Johannes im Namen Gottes. Herodes „Frau“ gefiel das nicht und sie forderte den Kopf des Täufers. Aber hätte Johannes nicht „weicher“ verkündigen können? Anstatt zu sagen: „Es ist Dir nicht erlaubt, die Frau deines Bruders zu haben“ hätte er doch sagen können: „König, es stimmt Gott traurig, dass du Ihm nicht die Ehre gibst und Ihm folgst.“ Aber nein, Johannes muss die Sünde beim Namen nennen. Keine Verkündigung mit Weichspüler, sondern Verkündigung, die den Gestank der Sünde offenbarte.


Ist das nicht lieblos? Nein! Im Gegenteil! Es ist nicht lieblos, Menschen zu warnen vor dem, was sie ins Unheil stürzt. Klar, der Ton macht die Musik. Aber wir wissen genau, dass Johannes den richtigen Ton fand. König Herodes hörte ihn gerne! König Herodes setzte manches von dem um, was Johannes ihm sagte. Gottes Wort ohne Weichspüler, aber mit Jesu Angebot der Vergebung und in der Liebe Gottes verkündigt, ist nicht lieblos. Der Ton (und die Herzenseinstellung) macht die Musik. Weichspülpredigten sind lieblos, denn sie wägen Sünder in einer falschen Sicherheit, die ins Verderben führt. Das Zeugnis wie das von Micha, Johannes dem Täufer, Jesus, Paulus und anderen ist Herzensarbeit, aus Liebe zu Jesus und Liebe zum Nächsten.

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