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Montag, 20. Januar 2014

Der einfachere Weg

Am vergangenen Wochenende habe ich einen recht interessanten Missionsnachmittag besucht. Unter anderem erzählte ein Mann, nennen wir ihn Basil, aus dem Volk der Nubier seine Lebensgeschichte. Basil war in einer islamischen Familie aufgewachsen und war in den Wegen des Islam erzogen. Allerdings fühlte er sich Gott nie wirklich nahe. Ich denke, er war bereits ein junger Mann, als er von einem Anhänger der Sufi Bewegung angesprochen wurde. Sufis sind die Mystiker des Islam, die die Nähe zu Gott suchen. „Komm zu uns und du wirst Gott begegnen,“ wurde Basil versprochen, und er schloss sich der Gruppe an. Ziemlich zu Beginn wurde ihm auferlegt, 75,000 Mal „Bitte vergib mir“ aufzusagen, was Basil auch tat. Danach wurde ihm ein Heft zum durchlesen gegeben, und anschließend war es seine Aufgabe, den Namen Gottes 6666x zu sagen. Interessanterweise tat er es gerne, denn er wollte sein Denken und Tun mit Gott füllen. „Irgendwann, wirst Du Begegnungen haben,“ wurde ihm versichert. „Gott wird Dir erscheinen, oder Mohammad oder jemand anderes.“

Basil hatte keine Begegnungen. Hatte er sich verzählt? Hatte er Gebetszeiten nicht rechtzeitig eingehalten. Er wollte Gott nahe sein. Hinzu kam, dass zwei Sufis, Meister in der Hierarchie, miteinander im Streit lagen und von Veruntreuung gemunkelt wurde. Diese Tatsache machte Basil zu schaffen, da er nicht verstehen konnte, dass Menschen, die Gott suchen, auf offensichtlich bösen Wegen gehen.

Dann kam die Reise. Von einer Stadt war er (ich glaube) mehrere Tage mit einem Onkel unterwegs in eine andere Stadt. Er, der fromme Basil, von dem alle Verwandten wussten, wie ernst er es meinte mit Gott – und sein Onkel, der während der Fahrt Haschisch rauchte. Irgendwann hatte der Onkel genug geworben und Basil konsumierte Haschisch. Bei der Ankunft in der anderen Stadt war jeder Gedanke an geistlichen Verdienst dahin. Er wusste: Alles, was er je in seinem Leben für Gott getan hatte, war umsonst.

In der nächsten Zeit hatte Basil Kontakt mit Christen, las die gesamte Bibel durch (Altes und Neues Testament, kam zum Glauben, ließ sich taufen und dient heute dem Herrn in einem Land im Mittleren Osten.

Was für ein Weg! Was für eine Odyssee! Was für ein Aufwand, eine Mühe und  Ungewissheit. Und was für eine Enttäuschung, als plötzlich alles zerplatzte wie eine Seifenblase.

Basil hat Jesus gefunden. Als er die Bibel las, erkannte er den einfacheren Weg. Nicht, dass die Errungenschaften des Weges billig oder einfach gewesen wären. Nein! Aber den harten Teil hatte jemand anderes bereits geglättet. Gott selbst, in Jesus Christus, war ans Kreuz gegangen, hatte gelitten, den Tod geschmeckt, die Sünde getragen und die Türe zum Himmel aufgestoßen. Er hat den Weg geebnet, Gott nahe zu sein. 75.000x zu bitten: Herr vergib mir ist völlig unnötig. Einmal von Herzen ist genug. Den Namen des Herrn 6666x auszusprechen ist völlig absurd. In Römer 10:13 wird uns gesagt: Jeder, der den Namen des Herrn (Jesus) anruft, wird gerettet werden. Dabei geht es nicht um ein Mantra, sondern um ein aufrichtiges Herz.

Bist Du auf der Suche nach der Nähe Gottes? Versuche nicht, sie zu erkaufen, erarbeiten oder erzwingen.  Die Bibel sagt uns: Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch! Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, die ihr geteilten Herzens seid!“ Nenne Deine Schuld im Gebet vor Jesus,  bitte Ihn um Vergebung und lade Ihn ein, die Führung in Deinem Leben zu übernehmen. Damit bist Du eingetreten in die Gegenwart Gottes.

Manche von uns haben diesen Schritt getan – und die Gegenwart Gottes wieder verlassen. Kälte und das Gefühl der Gottesferne hat sich eingestellt. Schütte Dein Herz vor Ihm aus, lass Dich neu von Ihm finden und tragen. Auch wenn wir von Jesu Seite gewichen sind, er ist nie von unserer Seite gewichen. Vertrau Dich Ihm neu an. Und dann geh mit Ihm, ungeachtet Deiner Gefühle. Die werden sich zur rechten Zeit einstellen.

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