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Samstag, 30. November 2013

Zwei offene Briefe

(aus dem offenen Brief eines Pfarrers) 

„Sehr geehrter Herr Bayer! Sie stellen Aspirin her, das gegen Schmerzen, Erkältung und Fieber Wunder wirkt. Die Bestandteile Ihrer Tablette erlauben es den Menschen, das Bett zu verlassen und mit Kopfschmerzen, Muskelkrämpfen und Nervosität fertig zu werden. Ihr Mittel wirkt, wie ich feststellen konnte, ausgezeichnet am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und vor allem am Samstag. Nur denen, die es am Sonntag nehmen, hilft es nicht. Die werden ihre Leiden und Schmerzen nicht los und können daher nicht zum Gottesdienst kommen. - Können Sie Ihr Mittel nicht noch einmal überprüfen und etwas hineintun, das auch an Sonntagen verlässlich wirkt?” *

(aus dem offenen Brief Gottes) 

Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn,
weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken,
die Gott geschaffen und gemacht hatte. (1.Mose 2:3)
Einige haben sich angewöhnt, 
den Gemeindeversammlungen fernzubleiben.
Das ist nicht gut;
vielmehr sollt ihr einander Mut machen.
Und das umso mehr, als ihr doch merken müsst,
dass der Tag näher rückt, (Hebräer 10:25) 
 
Natürlich verstehen wir alle, dass der offene Brief des Pfarrers satirisch zu verstehen ist. Aber wir verstehen auch, dass dieser Pfarrer - und mit ihm viele andere - die Logik für die Abwesenheit vieler seiner Schäfchen nicht wirklich versteht. Das muss er aber auch nicht. Solange Gott versteht, ist keine weitere Begründung notwendig.

Zuletzt erkennen wir, dass die abschließenden Verse nicht mehr satirisch gemeint sind. Gott legte tatsächlich Seinen Segen auf den siebten Tag. Er setzte den siebten Tag tatsächlich für etwas Besonderes beiseite (= heiligte ihn), und Er ruhte tatsächlich und nahm sich eine Auszeit. 

Verse wie diese aus der gesamten Bibel, dem AT und dem NT, können Menschen in die Gesetzlichkeit treiben. Gesetzlichkeit tötet Leben.
Verse wie diese können aber auch solch eine "Anti-Gesetzlichkeits-Reaktion" hervorrufen, so dass wir ihre Aussagen geringschätzen und sie interpretieren, wie es uns passt. 
 
Einen Tag der Ruhe hat Gott uns als Geschenk des Himmels gegeben.
Die Gemeinde hat Er selbst sich ausgedacht und nennt sie seine "Familie" und "seinen Leib". Hier erfahren wir eine ganz besondere Verbindung mit Jesus, unserem Haupt; eine lebenswichtige Verbindung, die durch unsere individuelle Beziehung mit Ihm nicht ersetzt werden kann. Gesunde Christen in gesunden Gemeinden wissen das, und sie lieben es. Sie nehmen nicht aus Gesetzlichkeit am Gemeindeleben teil, sondern aus Freude. Denn hier begegnen sie Jesus in einer Art, wie sie Ihm sonst nicht begegnen.

Solch einen Sonntag wünsche ich Dir morgen! Geh in Deine Gemeinde und begegne Jesus.**  
 
* Aus Axel Kühner: Hoffen wir das Beste, © Aussaat-Verlag, Neukirchen-Vluy 
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