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Montag, 15. April 2013

Falsches oder richtiges Vertrauen!

In einer Zeitung wird von einem Krankenhaus berichtet, in dem Beamte herausfanden, dass die Feuerlöschanlage nie mit dem Wassersystem verbunden wurde. 35 Jahre lang hatte man die Sicherheit der Patienten Löschanlagen anvertraut, die nie an die städtische Hauptwasserleitung angeschlossen wurden. Das Wasserrohr, das aus dem Gebäude hinaus führte, reichte gut 1,20m in die Erde  - und hörte da einfach auf!
Medizinisches Personal und Patienten hatten volles Vertrauen gehabt in das System. Sie dachten: Wenn ein Feuer ausbricht, ist ja eine Anlage eingerichtet, das Feuer zu löschen.“ Eine falsche Sicherheit! Die teure Ausrüstung mit all ihren polierten Ventilen und gut platzierten Steckdosen war zwar angemessen für das Gebäude, aber das Wichtigste fehlte der Wasseranschluss! Trügerisches Vertrauen!

Der Prophet Amos warnt in seinem 6 Kapitel davor, unser Vertrauen in falsche Sicherheiten zu setzen, die sich dann als Unsicherheiten entpuppen.

Letzte Woche flatterte ein Schreiben unsrer Krankenkasse ins Haus mit dem Angebot einer Zusatzversicherung. Meine Frau und ich haben kurz drüber gesprochen – dann landete das Papier im Papierkorb. Man kann sich gegen alles versichern, selbst gegen alles, was man nicht braucht. In Werbeschreiben klingt natürlich alles logisch. Alle wollen mein Vertrauen! Vorsicht vor falschen Sicherheiten!

Anfang des Jahres gab es eine Umfrage, wem die Deutschen überhaupt noch vertrauen. Wo suchen und meinen wir , noch Sicherheit zu finden? Hier die Reihenfolge:
Rang 1: Familie – 75% 
Rang 2: Freunde – 61%
Rang 3: Partner/in – 55%
... dann kommt lange Zeit gar nichts – bis ...
Rang: die Kirchen –  9%  

Gott kommt in allen 15 Punkten der Aufzählung gar nicht vor. Vertrauen auf Gott spielt in unserer Gesellschaft keine Rolle mehr – wie zur Zeit des Propheten Amos. Damals wie heute dachte man: Es geht uns gut, also muss Gott zufrieden sein. Uns kann nichts passieren. Daher schwelgt(e) man in Luxus, Faulheit, Völlerei, Ausschweifung und Eitelkeit.

Nicht alle diese Dinge sind sündig, wenn Gott das Maß bestimmt! Weder Luxus, noch Ausruhen, noch Essen, Trinken oder ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein oder Körperpflege
... aber selbst gute Dinge – werden sie übertrieben – können zu schlechten Dingen werden.
Und es ist eine falsche Sicherheit zu denken, dass alles ok sei, weil es uns gut geht.

Wenn der Arbeitsplatz wackelt, wenn ab dem 20. des Monats die Mahlzeiten spärlicher werden, wenn der Arzt wöchentlich Besuch von mir kriegt, wenn die Heizung eine Reparatur braucht und die Kinder machen was sie wollen, dann stellt sich heraus, wem ich wirklich vertraue!

Israel lag völlig daneben mit ihrem falschen Vertrauen und ihrer falschen Sicherheit. Heute liegen Millionen Christen daneben mit ihrem falschen Vertrauen und ihrer falschen Sicherheit. Hier die Worte Jesu, die uns Richtung geben. VORSICHT! Falsche Sicherheit, weil’s uns gut geht oder falsches Vertrauen in uns selbst zieht immer den Kürzeren. Vertrauen in Jesu Worte bringt am Ende immer ans Ziel:

24 Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Reichtum! 25 Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? 26 Seht die Vögel des Himmels an: ... euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? 28 ... Betrachtet die Lilien des Feldes ... Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; 30 Wenn nun Gott das Gras des Feldes ... so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? 31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? oder: Was werden wir trinken? oder: Womit werden wir uns kleiden? 33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! 34 Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage. (Matthäus 6:24-34 / Zusammenfassung)

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