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Montag, 18. März 2013

Der reiche Petrus

Als Kinder hatten wir ein Buch mit dem Titel: „Die verrückte Arche Noah". Die Seiten zeigten Bilder von Tieren, waren aber in der Mitte (horizontal) geteilt. So hatte man im oberen Feld immer den oberen Teil eines Tieres, im unteren Feld den unteren. Dadurch konnte man sich Tiere zusammenstellen, z.B. den oberen Teil einer „Milchkuh“ und den unteren Teil einer „Giraffe“. Das zusammengestellte Bild zeigte dann eine Kuh, mit dem Unterbau einer Giraffe. Zu lesen war dann „Milchaffe“.

Die Überschrift zum heutigen Blog erinnert mich an dieses Buch mit den verrückten Tiernamen und Bildern, denn eigentlich spricht die Bibel vom reichen Jüngling oder vom Jünger Petrus. Trotzdem stimmt die Kombination: Der reiche Petrus.

In meiner Stillen Zeit las ich vergangene Woche die Verse aus Markus 10:17-31. Hier eine Auswahl.

Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herzu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu erben?  Jesus aber sprach zu ihm: ... Du kennst die Gebote: »Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden! Du sollst nicht rauben! Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!« Er aber antwortete und sprach zu ihm: Meister, das alles habe ich gehalten von meiner Jugend an. Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir! Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach! Er aber wurde traurig über dieses Wort und ging betrübt davon; denn er hatte viele Güter....
Da begann Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt! Jesus aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfältig empfängt, jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker unter Verfolgungen, und in der zukünftigen Weltzeit ewiges Leben.“

Sehr bekannte und super interessante Verse. Zwei gegensätzliche Männer: Petrus aus dem Fischermilieu und der reiche Jüngling von den oberen Zehntausend. Petrus lebte von der Hand im Mund. Zu einer Zeit hatte er nicht mal Geld, die Tempelsteuer zu zahlen. Der reiche Jüngling lebte im Überfluss. Was er wollte, konnte er sich leisten. Geld bereitete ihm keine Not. Petrus schien nicht unbedingt aus überaus religiösem Hintergrund zu kommen. Er war eher ungeschliffen, ein Raubein. Der reiche Jüngling war religiös erzogen, sehr religiös!

Die Verse im Markusevangelium geben uns ein gutes Bild beider Männer. Der eine besaß eh schon wenig. Das Wenige, das er besaß, gab er auf, weil er Jesus ungeteilt nachfolgen wollte. Geistlich nahm er Belehrung an und wurde zu einem frohen Menschen, geistlich reich, der zur Freude seines Herrn lebte. Der andere besaß alles, war aber nicht bereit, loszulassen, um Jesus nachzufolgen. Geistliche Belehrung nahm er nicht an. Er wurde zu einem traurigen Menschen, religiös, aber geistlich bankrott. Von Jesus, der ihn liebte, entfernte er sich.

Wer von den beiden war wirklich reich? Es ist sicher nicht falsch, in diesem Sinne vom reichen Petrus zu sprechen. Petrus hatte nichts – und war doch glücklich, denn er hatte alles, was er brauchte. Der reiche Jüngling hatte alles, und war doch unglücklich, denn er hatte nichts von dem, was er brauchte. Und Du?

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