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Dienstag, 19. März 2013

Der letzte Schritt

Noch einmal komme ich auf Petrus und den reichen Jüngling zurück. Gestern hatten wir festgestellt, dass in Wirklichkeit Petrus der Reiche, und der Jüngling einfach nur arm dran war.

Dabei soll die Vorgeschichte des armen Jünglings gar nicht heruntergespielt oder verachtet werden. Dass er nach eigener Aussage die Gebote gehalten hatte, die Ehe nicht zu brechen, weder zu töten noch zu stehlen, weder zu lügen noch zu rauben – das ist schon lobenswert. Und Vater und Mutter hatte er auch geehrt. Jesus argumentiert nicht darüber. Er sah, dass der junge Mann ernsthaft auf der Suche war, denn obwohl er alles gehalten hatte, spürte er: „Mir fehlt etwas zum ewigen Leben“. Mit dieser Frage kommt er zu Jesus und Jesus beantwortet sie ihm in einfachen und klaren Worten. Es bedurfte nicht viel. Ein Schritt, ein letzter Schritt – und der junge Mann hätte erfahren, was echter Reichtum ist und was Vertrauen in Jesus bewirken kann. Aber diesen letzten Schritt tat er nie.

Demgegenüber steht Petrus. Einige Zeit zuvor war der letzte (Vertrauens-) Schritt auch von ihm gefordert worden. Ein lebensgefährlicher Sturm auf dem See Genezareth forderte den Jüngern mitten auf dem Meer alles ab. Dann kommt ihnen Jesus entgegen. Lach’ nicht über die Angst der Jünger, ein Gespenst zu sehen. Mach die Erfahrung erst selbst mal, mitten im Sturm eine Gestalt auf den tosenden Wellen gehen zu sehen. Ein kurzes Gespräch entwickelt sich, in dem Petrus allen Mut zusammenrafft und sagt: 

„Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, 
zu dir auf das Wasser zu kommen!“  (Matthäus 14:28)

Und Jesus sagt das Wort!   „Komm!“

Der Mut des Petrus, sein Verlangen nach echter Gotteserfahrung, seine Hingabe an Jesus, seine Ankündigung der Nachfolge und seine unausgesprochene Ansage: „Herr, ich will und werde Dir vertrauen!“ die sollten nun getestet werden. Taten mussten jetzt Worten folgen. Der letzte Schritt, Vertrauen in die Tat umzusetzen, der musste jetzt folgen. Jesus hatte gesagt: „Komm!“ Und es heißt in Matthäus 14:29:

Petrus stieg aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, 
um zu Jesus zu kommen.

Was für eine Erfahrung! Und was für ein Unterschied zwischen dem armen Jüngling und dem reichen Petrus! Der junge Mann war um eine Gotteserfahrung ärmer, Petrus war um eine Jesus-Begegnung reicher. Beide standen vor einem letzten, entscheidenden Schritt. Einer vertraute, der andere nicht. Einer wurde reicher, der andere ärmer.

Was hat dieser letzte Schritt des Vertrauens auf dem See wohl in Petrus bewirkt? NIE wird er das Gefühl des tragenden Wassers mitten im Sturm vergessen haben. NIE wird er das Gefühl der starken Hand Jesu vergessen haben, der ihn ergriff, als sein Vertrauen zu schwinden begann. NIE wird er die Lektion vergessen haben, die er lernte: Der Herr enttäuscht niemanden, der den letzten und entscheidenden Schritt tut. Der Herr steht immer auf der Seite derer, die den ‚Worten des Vertrauens’ ‚Taten des Vertrauens’ folgen lassen.

In welchen Bereichen stehst Du vor dem entscheidenden letzten Schritt: Vertrauen – oder nicht? Welche irdische Sicherheit fordert der Herr von Dir? Welche Entscheidung musst Du treffen, welchen Weg einschlagen. Der letzte Schritt – lass es einen Schritt ZU Jesus sein, nicht von Ihm weg.

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