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Samstag, 23. Februar 2013

(Un)zufrieden?

"Sind Sie zufrieden, sagen Sie es anderen -
sind Sie es nicht, sagen Sie es uns!"

Der Satz ist in verschiedenen Variationen bekannt. Netter Werbespruch. Der Kunde soll zufrieden sein und dann Werbung machen fürs Geschäft. Zufriedenheit ist ein hohes Gut. So wie Gesundheit und Sicherheit. Aber an Zufriedenheit ist gar nicht so leicht ran zu kommen. Es braucht nicht viel, um unzufrieden zu sein. Manchmal sind es Tatsachen, die uns unmittelbar gar nicht betreffen - und doch machen sie uns unzufrieden. Der Schreiber des 73. Psalms schreibt: (Zusammenfassung aus den Versen 2-12)

"Ich wäre fast ich gestrauchelt, leicht hätte ich einen Fehltritt getan! Denn ich beneidete die Übermütigen, sah das Wohlergehen der Gottlosen. Sie leiden keine Qual, und ihr Leib ist wohlgenährt. Sie leben nicht in der Not der Sterblichen und sind nicht geplagt wie andere Menschen. Das sind die Gottlosen; denen geht es immer gut, und sie werden reich!"

Nicht, dass es dem Psalmisten dreckig ging. Nur kam er nicht mit seinen Überlegungen zurecht, störte sich am momentanen Wohlergehen anderer. Das machte ihn unzufrieden. Hätte man ihm gesagt: "Freund, du bist im Leben unzufrieden, weil du nicht zufrieden bist in Gott!" dann hätte er vielleicht mit einigen unserer Zeitgenossen verneint und geantwortet: "Doch, in Gott bin ich schon zufrieden, aber nicht im Leben."  Wir trennen halt gern Leib und Geist. Erst weiteres Nachdenken bringt Zufriedenheit zurück in das Herz des Psalmisten. In den Versen 25,26 und 28 heißt es:

"Wen habe ich im Himmel außer dir? Und neben dir begehre ich nichts auf Erden! Wenn mir auch Leib und Seele vergehen, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil. Mir aber ist die Nähe Gottes köstlich; ich habe Gott, den Herrn, zu meiner Zuflucht gemacht, um alle deine Werke zu verkünden."

Er hatte verstanden, dass Zufriedenheit nicht abhängt ist vom äußeren Umständen, nicht von Gesundheit, nicht von Wohlstand, Popularität, Selbstverwirklichung oder sonst etwas. Sonst dürfte es unter den Erfolgreichen und Großen dieser Welt ja keine Unzufriedenen geben. Zufriedenheit fließt vielmehr aus der Gegenwart Gottes. Zufriedenheit ist Bestandteil des lebendigen Wassers, das Jesus denen umsonst gibt, die zu ihm kommen. Zufriedenheit kommt, wenn wir uns sättigen an der Person Jesu. Alles andere tritt dann in den Hintergrund.

Richte den Blick nur auf Jesus, schau voll in Sein Antlitz hinein
Und die Dinge der Welt werden seltsam trüb
Und im Licht Seiner Herrlichkeit klein!

Für diesen Tag wünsche ich Dir, dass alle etwaige Unzufriedenheit in Dir dadurch verschwindet, dass Du in Jesus alles findest, was Du brauchst! Versuch mal dies: 

"Bist Du zufrieden, sag's anderen - bist Du's nicht, sag's Jesus!"

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