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Donnerstag, 31. Januar 2013

Wunschkonzert

7:45 Uhr komme ich ins Büro. Licht an – Computer an – Gitarre in die Hand – Lied gesungen – Computer gebootet – Lied im Seitenfenster dieses Blogs angeklickt – Email online gecheckt – abgemeldet – die Logout Seite weggeklickt. HALT! Stand auf der Logout Seite was von Gott? – Zurückgeklickt. Tatsächlich! Ein älterer Herr blickt mich freundlich-nachdenklich an und die Frage erscheint: „Was ist Dein Wunsch an Gott?“  Ich denke: „WAS? Web.de macht Werbung für Gott?“ Das Fenster wechselt. Der ältere Herr schaut mich immer noch. Aber jetzt erscheint in einer Sprechblase sein Wunsch an Gott: „Mein Wunsch an Gott ist, dass ich noch einmal eine Frau kennen lernen darf.“ _ „Ok,“ denke ich, „Partnervermittlung oder Werbegag. Wunschkonzert bei Gott.“ Ich schwanke zwischen angeekelt, traurig und genervt.

Paradoxerweise läuft nebenher immer noch das Lied dieser Blogseite – ein Lied, das mich immer wieder berührt. Rita Springer singt sich ihr Herz aus dem Leib. Sie singt:
„Bittet, und es wird euch gegeben.
Betet, und ich werde vom Himmel her hören und euer Land heilen
Du sagst:
‚Meine Herrlichkeit wird die Erde erfüllen wie Wasser das Meer.’ 
Der Schrei meines Herzens ist dieser:
„Du sagst: ‚Fordere die Völker von mir und ich willst sie dir geben’.
O Herr – DAS ist der Schrei meines Herzens!
Die fernen Küsten und die Inseln sollen Dein Licht erkennen...
O Herr, wir bitten Dich für die Völker
Du sagst: ‚Fordere die Völker von mir und ich willst sie dir geben’.
O Herr – DAS ist der Schrei meines Herzens!“

Meine Güte, Gebet ist doch kein himmlisches Wunschkonzert! Natürlich, wir dürfen alle unsere Anliegen, Wünsche, Nöte, Freuden – ALLES! – zu Gott bringen. Besser wir plaudern mit ihm völlig unnkonventionell und untheologisch, als überhaupt nicht. Aber Gebet ist mit Sicherheit kein himmlisches Wunschkonzert, in dem ich einem himmlischen Gönner meine Wunschliste hinhalte: Herr, ich möchte nochmal eine Frau kennen lernen ... Herr, ich hätte gerne einen Zweitwagen, eine größere Wohnung, eine Gehaltserhöhung, einen Lottogewinn oder einen neuen Teppich.

Versteht mich nicht falsch. Manchmal, wenn ich mit Gott plaudere, dann kann schon mal was Ähnliches dabei rauskommen, denn ich plaudere manchmal einfach mit meinem Vater (Papa) im Himmel. Aber Gebet, von dem die Bibel spricht, ist nicht das Einreichen unserer persönlichen Wunsch- oder Bestellliste. Das Lied von Rita Springer gibt uns ein paar gute, biblische Hinweise, was Gebet ist:
·        Bereits der Titel „Du hast gesagt“ ermutigt: Bete auf der Grundlage des Wortes Gottes
·        Dann werden verschiedene Verheißungen zitiert. Erinnere Dich selbst – und „erinnere“ Gott an Sein Wort.
·        Dann wird zum Ausdruck gebracht, worum es Gott in allem geht: Dass Sein Name auf der ganzen Erde gesehen, erkannt und gepriesen wird.
·        Jetzt machen wir uns eins, ordnen unseren Willen und unsere Wünsche dem Willen Gottes unter, identifizieren uns mit Gottes Willen und akzeptireen ihn als den unseren.
·        Schließlich erbitten wir, dass genau das geschieht und wir teilhaben an Gottes Willen!

DAS ist Gebet!

„Was ist Dein Wunsch an Gott?“

„Herr, dass Dein Wille geschieht und Dein Name in aller Welt gepriesen wird. Wenn das besser geschehen kann, indem ich noch einmal eine Frau kennenlerne, einen Zweitwagen habe, von meiner Krankheit geheilt werde, eine größere Wohnung finde oder neue Möbel bekomme, dann danke ich Dir dafür. Nicht meine Wünsche, sondern Dein Wille geschehe!“

Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes 
und nach seiner Gerechtigkeit,
so wird euch dies alles hinzugefügt werden!“ (Matthäus 6:33) 

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