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Mittwoch, 23. Januar 2013

Die Frage nach dem Warum des Leidens

Immer wieder wird uns von Atheisten oder Gottesgegnern die Frage gestellt, warum Gott so viele Leiden zulässt. Diese Frage lässt sich nicht in einem Satz beantworten, schon allein deshalb nicht, weil nicht alle Antworten – deren es viele gibt – auf alle Situationen zutreffen. Darum kann auch nicht in einem Blog eine allgemeingültige Antwort gegeben werden. Andererseits sollen heute und morgen Ansätze zum Nachdenken aufgezeigt werden.

Am 19. August 2012 predigte Dr. Heinrich Christian Rust in der Braunschweiger Friedenskirche über den Text aus 2 Korinther 4:5-12. In seiner Predigt erzählte er von Professor Helmut Thielecke, der von einem Stundenten gefragt wurde:

„Können Sie, Herr Professor, uns sagen, wie man angesichts von Auschwitz, von Bergen –Belsen, von Buchenau heute überhaupt noch an einen allmächtigen Gott glauben und „Hallelujah“ singen kann?“ – Es entstand eine große Stille im Audimax. Professor Thielicke räusperte sich und sagte dann entschlossen: „ Das ist eine wichtige und bedrängende Frage. Ich habe keine Antwort darauf, die meinen und Ihren Intellekt befriedigt . Aber ich kenne eine Frage, die mich noch mehr umtreibt. „ Können Sie mir sagen, wie es dazu kommen konnte, dass in den Konzentrationslagern, in Auschwitz, in Bergen-Belsen und in Buchenau immer noch Menschen waren, die selbst in den Gaskammern noch das „Halleluja“ gesungen haben?“

Während dies keine Antwort auf die „Warum?“ Frage ist, entkräftet es den Angriff der Gottesleugner. Die Geschichte bezeugt, dass selbst die Leidenden und Todgeweihten diese Frage nicht stellen, sondern mitten im Leid Den preisen, Den andere ohne Leid hinterfragen.

Als Christen haben wir nicht alle Antworten auf alle Fragen. Manchmal haben wir Antworten, aber haben sie nicht parat. Manchmal kennen wir die existierenden Antworten nur nicht.  

Solche Beispiele ermutigen uns allerdings, nicht frustriert zu reagieren oder in die Zweifel der Gottesleugner einzustimmen. Anstatt uns durch das von Menschen verschuldete und erzeugte Leid von Gott abzuwenden, dürfen wir Mut und Hoffnung schöpfen durch Geschwister, die selbst im Todeskampf mit Freuden und starkem Glauben ihrem Gott und unserem Gott entgegen gegangen sind.

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